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Erklärung. Dagegen müssen wir auf das Dritte noch näher eingehen,denn dieses bietet die größten Schwierigkeiten. Man ist aber darineinig, daß gewisse sinnliche Dinge Substanzen sind, so daß sich unsereUntersuchung zuerst auf diese zu richten hat.
Viertes Kapitel.
lieber den Begriff und welchen Dingen Begriff und Begriffsbestimmungim eigentlichen Sinn zukomme.
') Bei dieser Untersuchung wird es förderlich sein, wenn wir zu-nächst zum Bekannten uns wenden. Denn das Lernen kommt ja im-mer auf die Weise zu Stande, daß man durch das von Natur wenigerErkennbare zu dem an sich mehr Erkennbaren sortschreitet ^). Wieman nemlich im Praktischen von dem, was jedem einzelnen gut ist,ausgeht und so auS dem allgemein Guten das für den EinzelnenGute macht, ebenso ist es auch in der Theorie: man muß ausgehenvon dem, was jedem das bekanntere ist und so das seinem Wesen nachErkennbare dem Einzelnen erkennbar machen ^). Was aber dem Ein-zelnen bekannt oder erkennbar, was also das ersteist, von welchemwir auszugehen haben, ist oft nicht gerade das schlechthin Erkennbareund hat oft wenig oder gar nichts vom Seienden; dennoch müssen wirversuchen, aus dem zwar in schlechter Weise Erkennbaren, aber docheben einmal dem Einzelnen Erkennbaren das allgemein Erkennbare zuerkennen, indem wir dabei, wie gesagt, durch das erstere hindurch un-
>) Die im grisch. Text voranstehcnden Worte iLTlkt«rtrolt setzen wir mit Bonitz spater, da sie hier den Zusammenhang und Sinnstören.
2) Das an sich Erkennbare, was den eigentlichen Gegenstand der Srkenntnißbildet, ist das Allgemeine, Begriffliche. Zu diesem gelangt man aber oft erstdurch bas an sich weniger Erkennbare hindurch, d. h. durch das einzelne, sinn-liche, eoncrete, was, obgleich an sich nicht Gegenstand der Erkenntnis, doch skr diesinnliche Wahrnehmung da» nächste ist.
ö> Wie man vom individuell Guten, als einem empirisch bekannten au» zuman sich allgemein Guten aufsteigt und nun zeigt, daß da» allgemein Gut« in Ein-heit ist mit dem individuell Guten, so geht man auf dem theoretischen Bebtet vondem subjektiv Bekannten au», steigt dann zum Allgemeinen aus und bringt beidein inner« Einheit und Zusammenhatig mit einander.