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6 (1891) Große Ethik [u.a.] Metaphysik
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z. B. mit Nase, Auge, Gesicht, Fleisch, Knochen, überhaupt Geschöps,Blatt, Wurzel, Rinde, mit der Pflanze im allgemeinen, denn dasalles kann ohne Bewegung nicht gedacht werden, vielmehr hat es stetsMaterie an sich *) so ergibt sich daraus klar, welche Methode an-zuwenden ist, um im Physischen den Begriff aufzusuchen und zu einerBegriffsbestimmung zu gelangen 2); es ergibt sich ferner, daß auch dieUntersuchung der Seele zum Theil in die Physik gehört, soweit sienicht ohne die Materie ist ^). Wir sehen also: die Physik ist eine be-trachtende Wissenschaft. Aber auch die Mathematik ist einesolche. Ob sie es aber mit Unbeweglichem und solchem, was von derMaterie getrennt werden kann, zu thun hat, ist vorerst unklar, dasjedoch ist klar, daß sie gewisse mathematische Objekte als unbeweglichund als trennbar betrachtet. Gibt es aber etwas Ewiges, Unbeweg-liches und von der Materie Getrenntes, so ist die Erkenntniß dessel-ben offenbar Sache der betrachtenden Wissenschaft, allein nicht Sacheder Physik, denn diese hat es mit Beweglichem zu thun, welcherArt es auch sei und eben so wenig Sache der Mathematik, sonderneiner beiden vorangehenden Wissenschaft. Die Physik hat nemlichDinge zum Gegenstand, welche nicht von der Materie zu trennenund nicht unbeweglich sind, die Mathematik zum Theil solches, waszwar unbeweglich, aber doch wohl nicht zu trennen ist, vielmehr alsmaterielles erscheint. Dagegen die erste Philosophie^) hat esmit Dingen zu thun, die von der Materie getrennt und unbeweglichsind. Ewig müssen aber nothwendig die Ursachen alle sein, ganz be-sonders aber die Ursachen des für sich Bestehenden und Unbeweglichen,denn sie sind die Ursachen für das sichtbare Göttliche.

Nach all dem bisherigen gibt es drei Zweige cher betrachtenden

l> Bewegung haben und Materie haben sind Wechselbegrisse: nur dis Materiehat Bewegung.

2) D. h. eben so, baß man zu untersuchen hat, ob mehr Analogie mit demHohlen, dem rein Begrifflichen, ober dem Hohlnasigen, dem mit der Materie Ver-bundene» anzunehmen ist.

Soweit sie in einem Wechselverhältniß zum Körper steht und mit diesemeng verbunden ist.

gibt hier keinen rechten Sinn, denn zwischen ungetrennt und be-weglich ist kein Gegensatz.

b) D. h. die Metaphysik.