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ist, daß das letztere, wenn es seinem eigenen Trieb folgt, anseinanderfallen würde. Die Bedeutung des Ausdrucks „in etwas sein" ist ver-wandt mit der des „Habens" und schließt sich an die letztere an.
Vierundzwanzigstes Kapitel.
Ans etwas sein.
„Aus etwas sein" wird zunächst gebraucht, wenn etwas auseinem Andern ist als seiner Materie, und dieß wieder in zweifachemSinn: entweder in Beziehung auf die Urmaterie, oder in Beziehungaus die letzte Form derselben; so ist z. B. in erster Beziehung allesSchmelzbare aus Wasser, in der andern Beziehung ist die Bildsäuleaus Erz. Ferner bezieht sich der Ausdruck aus das zuerst bewegendePrincip; z. B. aus was ist der Krieg? Antwort: ans Beleidigungen,sofern dieß der Anfang des Krieges war. Sodann auf das, was ausMaterie und Form zusammengesetzt ist, wie aus dem Ganzen die Theilesind, aus der Ilias die einzelnen Rhapsodieen, aus dem Haus dieSteine, die Form ist nemlich die Vollendung, vollendet aber ist das,was Vollendung hat. Ferner kann man sagen, daß die Form, derBegriff aus den Theilen sei oder bestehe, wie z. B. der Mensch ausdem Zweifüßigen, die Silbe aus den Buchstaben, (dieß ist wieder einebesondere Beziehung) und die Bildsäule aus dem Erz; denn aus dersinnlichen Materie ist die zusammengesetzte Substanz. Aber auch derBegriff ist aus der Materie') des Begriffs. Ferner gebraucht manden Ausdruck auch, wenn eine der genannten Bedeutungen nur auseinen Theil sich bezieht, z. B. das Kind ist aus Vater und Mutter,die Pflanzen sind aus der Erde, weil sie aus einem Theil derselbensind. Ferner bezieht es sich auch ans das Nacheinander in der Zeit:z. B. aus Tag ist Nacht, aus heiterem Wetter ist Unwetter, weil hierein Nacheinander statt findet. Bei einigen dieser Bedeutungen nunliegt eine Veränderung, ein Uebergang vom einen in's andere zuGrund, wie bei den zuletzt genannten Beispielen, bei anderen abernur ein zeitliches Nacheinander; wie z. B. aus der Tag- und Nacht-gleiche die Schifffahrt wird, sofern diese nach der Tag- und Nacht-
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>) D, h. den einzelnen Merkmalen.Aristoteles, Metaphysik,