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6 (1891) Große Ethik [u.a.] Metaphysik
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gleiche ist, oder aus den Dionysien die Thargelien '), d. h. nach denDionysien.

Fiiiifundzkianzigstes Kapitel.

Theil.

Theil" heißt zunächst dasjenige, in was ein Quantitatives ir-gendwie gctheilt werden kann; dasjenige nemlich, was von dem Quan-titativen als solchem weggenommen wird, heißt ein Theil desselben;z. B. zwei kann ein Theil von drei genannt werden. In andererBeziehung versteht man unter Theil bloß das, was ein Maß sür einanderes abgibt; in diesem letzteren Sinn ist zwei kein Theil von drei,wohl aber im zuerst angeführten. Ferner wird Theil genannt das-jenige, in was ein Begriff abgesehen von Quantität eingetheiltwerden kann; deßhalb sagt man, die Arten seien Theile der Gattung.Ferner dasjenige, in was etwas eingetheilt wird, oder aus was einGanzes besteht, entweder die Form selbst oder das, was die Formhat 2); z. B. wenn wir eherne Kugel oder eherne Würfel nehmen, soist einerseits das Erz ein Theil (nemlich als Materie, in welcher dieForm ist), andererseits ist auch der Winkel ein Theil. Endlich istTheil des Ganzen das, was in einer Begriffsbestimmung enthalten ist,deßhalb wird die Gattung auch Theil der Art genannt, während inanderem Sinn die Art Theil der Gattung ist ^).

Sechsundzwaiizigstes Kapitel.

Ganzes.

Ein Ganzes heißt zunächst das, welchem kein Theil fehlt, den esvon Natur haben sollte, um ein Ganzes zu sein; sodann dasjenige,was die in ihm enthaltenen Theile so umfaßt, daß dieselben eine Ein-heit bilden, dieß aber in doppelter Weise: entweder so, daß jedes ein-

>) Fest des Apollo und der Artemis in Athen.

D. h. das Einzelnding in oonorsto.

0) Als Merkmal des Begriffs, der Form des Würfels.

Die Art gehört zum Umfang der Gattung, der Gattungsbegriff ist einMerkmal und also Theil des Artbegriffs,