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6 (1891) Große Ethik [u.a.] Metaphysik
Entstehung
Seite
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mene verstanden: sofern einem Ding hinsichtlich seiner Güte nichtsfehlt, oder sofern es nicht übertroffen wird oder sofern nichts außer-halb zu finden ist, was dazu gehörte; was sonst vollkommen genanntwird, hat diese Bezeichnung wegen seiner Beziehung auf das elftere,sofern es entweder etwas Vollkommenes thut oder hat oder dazu paßtoder sonst in irgend eine Beziehung gesetzt wird zu demjenigen, wasim eigentlichen Sinn vollkommen genannt wird.

Siebenzehntcs Kapitel.

Grenze.

Grenze nennt man das Aeußerste eines jeden Dings, dasjenige,außerhalb dessen im eigentlichsten Sinn nichts mehr zu finden ist, inner-halb dessen im eigentlichsten Sinn alles enthalten ist; und dann das-jenige, was die Gestalt einer Größe oder eines Dings, welches Größehat, ausmacht, und das Ziel eines jeden Dings; (darunter ist das zuverstehen, auf welches die Bewegung und die Handlung sich richten,nicht von welchem sie ausgehen, bisweilen übrigens versteht man unterGrenze beides, das Woher und das Wohin, d. h. das Warum), fer-ner die Substanz eines Dings und seinen Begriff; dieser ist nemlichdie Grenze der Erkenntniß, wenn aber der Erkenntniß, so auch desDings selber. Es ist also klar: so viele Bedeutungen die BezeichnungPrincip" hat, so viele hat auchdie Grenze", ja noch mehr; denndas Princip ist immer Grenze, nicht aber umgekehrt jede GrenzePrincip.

Achtzehntes Kapitel.

X«»' §l), Beziehung, An sich.

Beziehung, sich beziehen" hat eine Menge Bedeutungen. Zu-nächst bezeichnet es die Form und das Wesen eines Dings, z. B. das,in Beziehung woraus einer gut ist, ist das Gute selbst; sodann wird

>> Dieser Ausdruck ist vielleicht weniger, als sonst irgend einer, im Deutschendurch Sin Wort wieder zu geben.