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6 (1891) Große Ethik [u.a.] Metaphysik
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Aporis 9. Sind die Principien der Zahl oder der Art nachbestimmt?

Ferner in Betreff der Principien erhebt sich auch noch folgendeFrage: sind sie der Art nach eins oder der Zahl nach 9? Sind sieder Art nach eins, so ist nichts der Zahl nach eins, also auch nichrdas Eins an sich und das Seiende an sich. Wie ist aber dannein Wissen möglich, wenn es nicht etwas einheitliches über allem gibt?Dagegen wenn sie der Zahl nach eins sind, wenn also jedes'Principnur Einmal ist und nicht vielfach, für die vielfachen sinnlich wahr»nehmbaren Dinges, z. B. wenn eine bestimmte Silbe der Artnach dieselbe ist, so sind es auch ihre Principien, auch diese sind dannder Zahl nach vielfach, sind also die Principien der Dinge nichtvielfach der Zahl nach, sondern nur eins, so kann es gar nichts ande-res geben außer den Principien (denn das der Zahl nach eine unddas Einzelnding ist derselbe Begriff, denn so nennen wir ja das Ein-zelnding, nemlich ebeneins der Zahl nach", während das allgemeinedas ans alles bezügliche ist) es wäre das gerade, wie wenn dieElemente des Lauts der Zahl nach bestimmt wären : dann könntees auch nur gerade so viele Buchstaben geben, als es solche Elementegibt, wenn ja doch dieselben Elemente nicht zweifach oder mehrfachvorhanden wären.

Aporie 10. Sind die Principien für die vergänglichen undfür die ewigen Dinge dieselben oder verschieden? (Vgl. XII, 10. äsaoslo III, 7. 306 a,

Eine der größten Schwierigkeiten bietet eine andere Frage, dieindessen von den früheren wie von den gegenwärtigen Philosophen

0 Also z. B. ist der Buchstabe a nur Einmal, als Princip, vorhanden,oder unendlich ost, aber immer als derselbe der Art nach?

2) Die Silbe ab bleibt immer die Silbe ab, wenn sie auch noch so ost wieder-holt wird, d. h. sie ist der Art nach dieselbe, solglich auch ihre Principien,» und b.

Nach Bonitz lv<77rk(> «r- statt oura

") Wenn das Alphabet der Zahl nach eins wäre, so könnte es nicht wieder-holt und zu den unendlich vielen Combinationen von Buchstaben verwendetwerden.