läufig, alle die Unmöglichkeiten durchzugehen, die sich bei einer solchenAnnahme ergeben würden; cs mag genügen an folgenden Punkten:Consequenterweise müßte dieser Satz nicht blos von den Mitteldingengelten, sondern es würde sich daraus die Möglichkeit ergeben, daßauch die Ideen in den Sinnendingen wären, sofern ja Mitteldinge undIdeen in dieser Beziehung einander gleich stehen. Ferner müßten zweiKörper >) an einem und demselben Ort sein, nnd das Mittlere könntenicht mehr unbeweglich sein, wenn es in dem bewegten Sinnlichenwäre. Ueberhaupt sieht man keinen Grund ein, warum man nochMitteldinge annehmen soll, wenn man sie doch in die Sinnendingehinein verlegt. Es ergeben sich dabei dieselben Widersprüche, wievorhin; man bekäme dann einen Himmel neben dem Himmel, nurjetzt nicht mehr getrennt, sondern in demselben Raum — was abernoch unmöglicher ist.
Drittes Kapitel.
Fortsetzung der Aporieen.
Aporie 6. Sind die Gattungen oder die Grundbestandtheiledie Principien der Dinge?
Welches ist nun hinsichtlich der eben angeführten Punkte die rich-tige Ansicht? Die Entscheidung hierüber ist schwierig; ebenso steht esaber auch bei der Frage: ob man die Gattungen als Elemente undPrincipien zu betrachten hat, oder vielmehr dasjenige, was den Ur-bestandtheil eines jeden einzelnen Dings bildet; also z. B. beim Lautnimmt man gewöhnlich an, die Elemente und Principien desselbenseien dasjenige, woraus als aus seinen Urbestandtheilen jeder Lautzusammengesetzt ist, nicht aber das allgemeine, der Laut als solcher;ebenso bezeichnen wir bei geometrischen Ausgaben als Element das-jenige 3), dessen Beweis zu Grund liegt bei dem Beweis aller oder doch
e) Reinlich der mathematische Körper und der sinnliche Körper.
2) WaS es doch als Mathematisches sein muß,
5) Was vorher schon bewiesen ist und so die partielle Grundlage bildet fürden Beweis des Ganzen.