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zukommeiiden Bestimmungen näher untersucht von den allgemeinenlogischen Voraussetzungen aus. Nun ist es Sache einer und derselbenWisseuschast, die wesentlichen Bestimmungen au irgend einer Gattungdes Seienden zu betrachten von denselben Voraussetzungen aus. Rein-lich : das Was gehört in eine bestimmte Wissenschaft und das Woherin eine, mag dieß nun dieselbe sein oder eine andere, sodann auch dienäheren Bestimmungen des Wesens, mag mau diese zum Gegenstandeben jener ersteren Wissenschasten machen oder einer andern, die vondenselben abgeleitet ist.
Aporie 4. Gehören die Wesen oder Substanzen und dienäheren Bestimmungen derselben in eine und dieselbe Wissenschaft?(Vgl. IV, 2.)
Ferner ist die Frage: hat es die Wissenschaft blos mit der Sub-stanz zu thun oder zugleich auch mit den näheren Bestimmungen der-selben? Ich meine z. B., wenn der Körper eine reale Substanz ist,und die Linien und Flächen, ob die Erkenntnis; dieser Substanz der-selben Wissenschaft angehört, wie die Erkenntnis; der jeder Gattungzukommenden näheren Bestimmungen — welche die Biathematik aus-zuweisen hat — oder einer andern. Gehört beides in eine und die-selbe Wissenschaft, so hätte man eine beweisführende Wissenschaft auchfür die Substanz, und doch nimmt man an, daß es für das Was desSeienden keine Beweisführung gebe °). Sind .es aber verschiedeneWissenschasten, was ist dann das sür eine, welche an der Substanz dienäheren Bestimmungen betrachtet? Das wäre daun sehr schwer zusagen.
Aporie 5. Gibt es blos sinnliche Dinge oder noch andereaußer denselben, wie im platonischen System? (Diese Frage wird vonAristoteles wesentlich zur Polemik gegen die platonische Jdeeulehrebenützt.)
Weiter ist die Frage zu erörtern: sind die Dinge das einzigeReale, was existirt, oder gibt es neben ihnen noch andere reele Wesen,
>) ES liegt hier der Aristotelische Satz zu Grund, daß die Begriffsbestim-mung der Dinge nicht Sache der BeweiSfiihrimg sei, sondern dieser uorangehenmüsse, Bgl, Lnal. xo»t. II, S ff.