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suchung die Dialektiker >) immer nur von den allgemein üblichen Vor-stellungen ausgeheu. Ferner: welches die wesentlichen Bestimmungendieser Begriffe sind, und nicht nur, was jeder einzelne von denselbenist, sondern auch, ob Eins Einem entgegengesetzt ist^) und ob diePrincipien und Elemente in den Gattungen zu suchen sind oder indemjenigen, in was jedes einzelne als in seine Bestandtheile aufgelöstwird 3); und wenn in den Gattungen: ob in dem, was das letzte istunmittelbar vor dem Einzelnding oder in dem ersten, z. B. ob derBegriff „Thier" oder der Begriff „Mensch" Princip ist, mehr alsdas Einzelnding. Eine ganz besondere Aufmerksamkeit aber verdientdie Frage §), ob außer der Materie etwas seinem Wesen nach Ursäch-liches besteht oder nicht, und ob dieses getrennt existirt oder nicht, undob es Eines ist oder ein Mehrfaches. Ferner : ob etwas existirtneben und außer dem Ganzen (unter „Ganzem" verstehe ich das, daßdie Materie bestimmte Prädikate bekommt 6)) oder ob nichts, oder obnur neben einigem, neben anderem aber nicht, und von welcher Artdiese Dinge sind. Ferner?): ob die Principien der Zahl oder der Artnach bestimmt sind, sowohl die formalen als die materialen Princi-pien ; und ob die Principien des Vergänglichen dieselben sind, wie diedes Unvergänglichen, und ob alle Principien unvergänglich sind oderdie des Vergänglichen vergänglich. — Ferner — und dieß ist dieschwierigste Frage, bei welcher man am meisten in Ungewißheit ist —ob das Eins und das Seiende nichts anderes ist als eben das Wesender Dinge, wie die Pythagoreer und Plato sagen, oder ob nicht viel-mehr das Substrat ein anderes ist^), wie denn Empedokles dieFreundschaft nennt, ein anderer das Feuer, ein dritter das Wasser,
l> Zum Begriff der Dialektik vgl. IV. 2, I004d: die Dialektik geht prü-fend zu Werk, wo die Weisheit, d. h. die Philosophie erkennt.
2) Ob nicht Eins mehr als Ein Entgegengesetztes hat; s. X. 4 s.
S. Kap. 2 in. 9S8a—S98d.
Kap. 2 nicht näher berührt. Bgl. dazu IX. 8 f. XII. S s.
Kap, 4 in.
6) D. h. daß die Form sich mit der Materie verbindet und die letztere ausdiese Weise bestimmt wird, bestimmte Eigenschaften, Zustände u. s. w. erhält.
?1 Kap. 4, 999d —I000a.
ä> So daß ihm das Eins und das Seiende bloß als Prädikate zukämen.S. Hflp. 4, 1001 k.