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6 (1891) Große Ethik [u.a.] Metaphysik
Entstehung
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wesentlich etwas andres, als das hohe und niedrige; wie also auch dieZahl nicht in ihnen sein kan», weil das viel und wenig der Art nachetwas andres ist als die genannten Dinge, so ist klar, daß auch sonstnichts dem Begriff nach früheres in dem späteren enthalten sein kann.In der That kann das Breite auch nicht das Generelle des Hohen sein;sonst würde der Körper zur Fläche. Sodann die Punkte, wie sollendiese in der Linie enthalten sein? Dieß hat zwar im allgemeinenPlato bestritten, als wäre es eine geometrische Hypothese, er nanntedagegen den Punkt den Anfang der Linie und hat ost die Untheilbar-kcit der Linie aufgestellt. Allein diese Linien müssen doch irgend eineGrenze haben, daher denn aus demselben Grund "), aus welchem esLinien gibt, auch Punkte sein müssen. Ueberhaupt, während diePhilosophie die Ursache der sinnlichen Dinge aufzusuchen hat, hat manin der platonischen Schule dieß ganz bei Seite gelassen; denn es wirdda keine Auskunft gegeben über die Ursache, welche das Princip derBewegung bildet; und indem man das Wesen der Dinge zu bezeichnenmeinte, stellte man anderweitige Wesen auf, ohne etwas gehaltvolleszu sagen über die Art und Weise, wie diese letzteren das Wesen derDinge bilden; denn was die sogenannte Theilnahme betrifft, so ist esdamit, wie oben gesagt, nichts. Und auch das zweite^), was wir alsdie Ursache des Wissens erkennen, und worauf alles Wirken der Ver-nunft und der Natur gerichtet ist auch diese Ursache, die wir alseines der vier Principien bezeichnet haben, wird von der Jdeenlehrenicht berührt, sondern die Philosophie ist neuerdings ganz in Mathe-matik ausgegangen, wenn sie gleich sagen, man müsse nur aus Rück-sicht auf anderes Mathematik treiben. Sodann was die als Materiezu Grund gelegte Substanz betrifft, so kann mau von dieser sagen,daß sie eher zu mathematischen Constructionen sich eignet und man mußsie vielmehr für eine Bestimmtheit erklären für den Unterschied ander Substanz und der Materie als für die Materie selbst; ich meinenemlich das Große und Kleine, wie auch die Naturphilosophcn mit

I) Ncmlich wie die Fläche ihre Grenze hat i» der Linie, so hat analog dieLinie ihre Grenze im Punkt. Gibt man also Linien zu, so muß man auchPunkte zugeben.

-) Der Zweckbcgriff.

3) Die unbegrenzte Zweiheit.