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aus den gleichen Ursachen, wie die eben genannien Dinge. — Ferner:wenn die Ideen Zahlen sind >), wie ist es denkbar, daß sie Ursachensind? Ist es deßwegen, weil die Einzelndinge auch Zahlen sind,z. B. also diese Zahl — Mensch, jene — Sokrates, eine dritte Zahl— Kallias? Allein in wiefern soll nun in jenen ersten, idealen Zah-len eine Ursache für die Realität der letzteren liegen? In dieser Be-ziehung macht es dann gar nichts aus, mag man auch die einen siirewig ansehen, die anderen nicht. Soll die Ursächlichkeit aber dadurchbegründet werden, daß die diesseitigen Dinge Zahlenverhältnisse sind,wie z. B. eine musikalische Symphonie, so ist doch klar, daß etwasReales vorausgesetzt wird, dessen Verhältnisse die Zahlen sind. Istnun das letztere der Fall, wird die Materie vorausgesetzt, so sindoffenbar die Zahlen nur der Ausdruck für das Verhältniß, in welchemder eine Bestandtheil zum andern steht. Also z. B. wenn Kallias einZahlenverhältniß ist von Feuer, Erde, Luft und Wasser, so ist fürdieses Verhältniß bereits irgend ein reales Substrat vorausgesetzt unddie Idee wäre das bloße Zahlenverhältniß für die einzelnen Bestand-theile desselben, und was die Idee des Menschen betrifft, mag mansie eine Zahl nennen oder nicht, so ist sie doch nur das Zahlenverhält-niß gewisser Dinge, nicht einfach Zahl und man wird überhaupt deß-halb die Zahl nicht anzunehmen haben. Weiter: aus vielen Zahlenwird Eine Zahl, aber wie soll aus verschiedenen Ideen Eine Ideewerden ^)? Soll aber nicht aus Zahlen selbst eine Zahl gebildet wer-den, sondern nur aus den in den Zahlen enthaltenen Einheiten, wie inder Myriade, so ist die Frage: wie sich die Einheiten zu einander ver-halten? Es werden sich da viele Ungereimtheiten ergeben, mögen die-selben einander gleichartig sein, oder nicht gleichartig weder innerhalbeiner und derselben Zahl, noch zusammen genommen sämmtlichen Ein-heiten einer andern Zahl; denn wodurch sollen sie sich auch von ein-ander unterscheiden, da sie keine Eigenschaften haben? Es ist dieß garnicht vernunftgemäß und nicht denkbar. Bei der Voraussetzung der
lieber diese Jdentificirung von Ideen und Zahlen S. Zeller plat. Sind.S. 262 sf.
Z, B. 3 -s- 2 — 5, aber wie sollen die Idee» von Mensch und PserdEine Idee ivcrde»?