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Himmel wahrnehmen. Aber auch dann, wenn man -»geben wollte,daß aus solchen Elementen die Größe entstehe oder wenn dieß nachge-wiesen wäre, so wäre doch noch die Frage, wie es komme, daß die Kör-per theils schwer, theils leicht sind? Denn was sie ansstellen alsGrundlage ihrer Behauptungen, das beziehen sie ohne weiteres ausdas Sinnliche, so gut als aus das Mathematische, woher es auchkommt, daß sie über Feuer, Erde und dergleichen Körper nicht die ge-ringste Auskunft gegeben haben, offenbar eben deßhalb, weil sie vomSinnlichen gar nichts besondres zu sagen wissen. Und wie soll mansich denn vorstellen, daß die Erscheinungsformen die Zahl und dieZahl selber die Ursache sei von dem was am Himmel ist und wird,von Anfang an bis auf den heutigen Tag, während doch keine andreZahl sein soll als eben die, aus welcher das Weltall besteht') ? Dennwenn an dem und dem Punkts die Meinung ist und die günstige Ge-legenheit, sodann ein wenig weiter oben oder unten Ungerechtigkeit undScheidung oder Mischung, und wenn sie nun nachzuweisen suchen, daßjedes von diesen für sich eine Zahl ist und daß an dem betreffendenPunkt sofort eine Menge von sich krystallisirenden Größen sich einfin-det, weil ja die betreffenden Eigenschaften an dem jedesmaligen Punktsich sammeln müssen, so muß man fragen: ist eben diese Zahl am Him-mel identisch mit derjenigen, welche das Wesen des sinnlichen Einzeln-dings bildet, oder ist es nicht dieselbe, sondern eine andere? Plato sagt,es sei eine andere; freilich nimmt auch er an, sowohl die Einzelndingeals die Ursachen davon seien Zahlen, aber nach ihm sind nur dieJdealzahlen ursächlich, welchen nun die anderen, sinnlichen Zahlengegenüberstehen.
>) D. h. als die, welche das Sinnliche selbst ist, wornach das Sinnliche sichselbst Hervorbringen mußte. Also ist es unmöglich, bas Sinnliche aus den Zah-len zu erklären, wenn man nicht ideale Zahlen annimmt, wie Plato,
2) Des Universums. Denn jede Zahl hat ihre bestimmte Stelle im Univer-sum, also auch das, was die Zahl ist und bedeutet.