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iorschung der Ursachen; denn die eben Genannten ') verfahren nichtwie einige Naturphilosophen, welche trotzdem, daß sie das Seiende alsEins annehmen, dennoch aus dem Eins als einem materiellen Principdas Seiende hervorgehen lassen, sondern sie geben der Sache eine an-dere Wendung: während nemlich jene Naturphilosophen eben die Be-wegung hinzukommen lassen, um die Entstehung des Alls zu erklären,leugnen die andern jede Bewegung. Zu unsrer gegenwärtigen Unter-suchung gehört übrigens nur so viel: Parmenides faßt, wie eSscheint, das Eins ideell, Mel issus dagegen materiell?), daher esauch der erstere für begrenzt erklärt, der letztere für unbegrenzt.Xenophanes aber, welcher noch vor diesen beiden die absolute Ein-heit ausgestellt hat, (Parmenides soll sein Schüler gewesen sein) hatsich nicht bestimmter erklärt und hat überhaupt, wie es scheint, überdie Beschaffenheit des Eins nach keiner von beiden Seiten hin etwasgesagt, sondern er sagt nur, indem er seinen Blick auf das Weltganzerichtet, das Eins sei Gott. Doch hat eine Besprechung dieser Philo-sophen, wie gesagt, für unsere gegenwärtige Untersuchung keinen Werth;Xenophanes und Melissus müssen wir ganz bei Seite lassen, denn siesind in der Thal noch etwas unentwickelt in ihrer Ausfassung; dagegenscheint Parmenides gewissermaßen mit offenerem Blick zu reden; dennindem er behauptet, neben dem Seienden habe das Nichtseiende garkeine Realität, und so nothwendig zu dem Satz kommt, das Seiendesei Eins und sonst sei nichts, (worüber ich in der Physik ^) eingehen-der gesprochen habe) sieht er sich doch gezwungen, der Erscheinungs-welt nachzugehen; so faßt er denn das Eins rein ideell, das Viele alssinnlich wahrnehmbar, und stellt nun wieder zwei Ursachen und zweiPrinzipien aus: das Warme und das Kalte, etwa nach Analogie vonFeuer und Erde; von diese» beiden stellt er das Warme aus die Seitedes Seienden, das Kalte auf die Seite des Nichtseienden ^).
Die Elcaten.
2> Aber nicht nothwendig körperlich, den» Materie ist ein weiterer Begriffals Körper.
3> I, 3, I8K a.
d Nichtseiendes das Negative, was keine wirkliche, selbständige Reali-tät hat,