22
unterscheidet sich von N durch die Gestalt, ^ von durch dieOrdnung, 2 von N durch die Lage"). Was das Woher der Bewe-gung betrifft ^), sowie die Vermittlung zwischen der Bewegung unddem Seienden, so sind die genannten zwei Philosophen ähnlich wiedie andern über diese Fragen gleichgiltig weggegangen.
So weit erstrecken sich nach dem Gesagten die Untersuchungen derFrüheren über die beiden Principien, den materiellen Urstoff und dasbewegende Princip.
Fünftes Kapitel.
Die Pythagoreer und die Eleaten.
Gleichzeitig mit den bisher genannten Philosophen und auch schonvor ihnen traten die sogenannten^) Pythagoreer auf. Diese be-faßten sich mit der Mathematik und waren die ersten, welche dieseWissenschaft weiter entwickelten. Da sie nun ganz in derselben lebtenund webten, so kamen sie auf den Gedanken, die Principien des Ma-thematischen seien zugleich auch die Principien alles Seienden. In derMathematik ist aber die Zahl natürlicherweise das erste und in derZahl glaubten sie nun vielfache Aehnlichkeit mit dem Seienden undWerdenden zu finden, mehr als im Feuer oder in der Erde oder imWasser, sofern nemlich die und die bestimmte Erscheinungsform derZahl als Gerechtigkeit gefaßt wurde, eine andere als Seele oderVernunft, wieder eine andere als günstige Gelegenheit u. s. f. nachdieser Analogie. Sodann sahen sie in der Zahl auch die Erscheinungs-formen und die Verhältnisse der Musik, und da sie nun so in den
tj Sofern 2 ein liegendes n ist.
2) Die Bewegung der Atome ist nach Demokrit anfangslos, daher sei auchkeine Ursache der Bewegung anzugebe», indem das AnfangSlosc sich nicht aus einemandern ableiten lasse. S. Zeller I, 70.
3) Dieser Beisatz ist häufig bei Aristoteles, wenn er von den Pythagorcernredet, vermuthlich will er damit sagen, baß man von Pythagoras und seinerSchule nichts ganz authentisches wisse.
D. h. der Zahl im Allgemeinen, deren bestimmte Erscheinungsform alsodie einzelne Zahl ist.