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allein für die „Metaphysik" berechnete — Erklärung einer grö-ßeren Anzahl von philosophischen Terminis und wurde wohlvon Aristoteles als besondere Schrift abgefaßt. Buch X ist imWesentlichen logischen Inhalts; es enthält Untersuchungen überdas Eins und verwandte metaphysische Begriffe, ist zwar ohneZweifel von Aristoteles selber geschrieben, aber nicht organischin das ganze Werk eingefügt. —
Eine zusammenhängende Untersuchung enthalten die beidenBücher XIII und XIV, in welchen eine Kritik der pythagoreischenund platonischen Zahlenlehre gegeben wird; daß diese Büchervon Aristoteles verfaßt sind, unterliegt keinem Zweifel, dagegenscheint die Stellung derselben am Ende des Werks späterenUrsprungs zu sein.
Am zweifelhaftesten ist der Aristotelische Ursprung vonBuch II, welches weder mit den Büchern, zwischen welchen essteht, zusammenhängt, noch für sich eine einheitliche Untersuchungenthält; es wurde schon von den Alten dem Pastkles vonRhodus zugeschrieben.
Wann das Ganze seine gegenwärtige Gestalt erhalten hat,ist nicht mit Sicherheit zu bestimmen, das Wahrscheinlichste ist,daß die schließlich? Redaktion von And-onikus aus Rhodusherrührt, welcher — Schulvorstand zu Athen um die Mittedes ersten Jahrhunderts vor Christus — überhaupt durch Her-ausgabe Aristotelischer Schriften um die allgemeine Verbreitungund das gründliche Studium derselben sich bedeutende Verdiensteerworben hat. (Vgl. Zeller griech. Phil. III. 1. S. 549 f.)
So viel in Kürze über Inhalt und Anordnung des Werks;was die Form der Uebersetzung betrifft, so konnte es sich nichtdarum handeln, ein möglichst elegantes Deutsch zu geben, wohlaber mußt? das Hauptaugenmerk auf Deutlichkeit und Durch-sichtigkeit des Ausdrucks gerichtet werden. In diesem Punktmöchte wohl — was die formelle Seite betrifft — wie dieSchwierigkeit, so auch das Verdienst einer Uebersetzung derMetaphysik vorzugsweise liegen. Auch die Uebersetzung Schweg-lers läßt in dieser Beziehung Manches zu wünschen übrig, sieist nicht selten hart, rauh und eckig, ja der Ausdruck grenzt