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Probleme, von deren Lösung die Möglichkeit der Metaphysikabhängt; die Besprechung ist aber lediglich dialektisch, ohne daßdie Antwort auf die aufgeworfenen Fragen gegeben wird. Indie eigentliche Untersuchung der Sache tritt Buch IV ein: dasSeiende ist oberstes Princip, auf welches Alles zurückzuführenist, worin denn die Universalität des Princips selbst sowie dieEinheit der auf die Principien sich beziehenden Wissenschaft be-gründet ist. Daran schließt sich eine Erörterung des oberstenErkenntnißprincips, nemlich des Satzes vom Widerspruch undvom ausgeschlossenen Dritten. Buch VI setzt die Untersuchungdes Seienden als solchen fort; nach Abweisung der Arten desSeienden, welche hier nicht in Betracht kommen, erscheinen alsdie in der Metaphysik zu behandelnden Arten diejenigen, welchein den Kategorieen ausgedrückt sind, die oberste Kategorie aberund damit der eigentliche Gegenstand der Untersuchung ist dieSubstanz. Der Begriff der Substanz wird sodann in BuchVII genauer erörtert; der Aufzählung der bisher dagewesenenAnsichten über die Substanz folgt eine positive Darlegung derAristotelischen Lehre. Die Darstellung des Substanzbegriffsbildet im Wesentlichen auch den Inhalt von Buch VIII, wo-rauf dann Buch IX die Begriffe Potenz und Aktualität ein-gehender bespricht.
Der Inhalt der Bücher III. IV. VI. wird kurz und skiz-zenhaft wiederholt Buch XI 1—8: eine Wiederholung, welchevielleicht nicht von Aristoteles selber herrührt, während diezweite Hälfte von Buch XI einen Auszug aus der Physik bil-det, welcher sicher unecht ist.
Von den übrigen Büchern zerfällt Buch XII ebenfalls inzwei ungleichartige Hälften. K. 1—5 enthalten die erstenGrundlinien der Lehre von den Principien und Substanzen,während K. 6—12 des Aristoteles Lehre von der Gottheit undden ewigen Dingen dargelegt wird in ausgeführter Darstellung,ein Abschnitt, welcher zu den wichtigsten Theilen des ganzenWerks gehört.
Für sich besonders stehen die Bücher V und X. BuchV gibt eine — übrigens nicht systematische und offenbar nicht