Druckschrift 
13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
Entstehung
Seite
205
Einzelbild herunterladen
 

1431 .

205

20. April.

20 . April.

21. April.

21. April.

2 (.April.

damit die Truhen aufgethan und jedem seinTheil der Register werde. G. an Freytag nach dem SontagMisericordia domini. (B.)

Hanns vom Degenberg, Erbhofmeister in Beiren, beurkundet, dass Herzog Ernst und Wilhalmin Bairen in ihrer Klage gegen Herzog Ludwig wegen der Lehen ausser Landes mit dessen Versiche-rung, dass ihm keines von Todfällen ledig sey worden und er, was er geliehen, von Hand zu Handgeliehen, keines genossen und weder Gold noch Silber davon eingenommen habe, sich zufrieden er-klärten. G. zu Straubing am Freitag nach dem Sontag Misericordia Domini. (B.)

König Sigmund bewilligt dem Landgrafen Lewpolden zum Leuchtemberg jährlich 4 Jahrmärktein dessen Markte zu Pfreymd, nämlich auf vnser lieben Frawn Tag assumpcionis, auf vnser liebenFrawn tag Natiuitatis, des Suntags vor sand Michels tag, und auf vnser lieben Frawn tag Anunctia-tionis. G. zu Nuremberg am nechsten Freytag vor sant Jorigen tag. (B.)

Hanns vom Degenberg und seine Beisitzer erkennen auf des Herzogs Ludwig Anbringen gegendie Herzoge Ernst und Wilhelm: er sey von seiner Klage gegen die Herzoge, als sollten sie von derLösung der Stadt Giengen wegen 3000 Gulden von Olten dem Haiden, Burger zu Nürnberg, eingenommenhaben, abgestanden, da er aber die Schuld an die von Giengen gefordert, habe er auf dem Rechtstag zuVlmen gefunden, dass Heynrich Totter, Burger zu Nördling, mit seiner Forderung von 2200 ungrischenGulden auf Giengen verwiesen, und dass der von Herzog Ludwig bezahlt sei ; nun aber seien bei derLändertheilung auch die Schulden getheilt worden, und wie ihm, dem Herzog Ludwig, die Pfandschattauf der Stadt Giengen, so den beiden Herzogen jene Schuld an Totter zu bezahlen zugefallen, ver-lange er daher billig die Zurückbezahlung der 2200 Gulden; und auf die Verantwortung der Herzogedurch den Kanzler Gorg: warum Herzog Ludwig denn seine Klage nicht vorgebracht habe, als erzuvor mit ihnen wegen der Lösung der Stadt Giengen in Rechten gestanden, zu Recht: dieselbensollen ihrem Vetter Herzog Ludwig um die 2200 Gulden nichts schuldig seyn. G. am Sambcztag nachdem Sontag misericordia domini. (B.)

Hanns vom Degemberg und seine Beisitzer erkennen in den Irrungen zwischen den HerzogenErnst und Wilhalm und Herzog Ludwig über den Sitz des Degenhart Hofer zu Sinching auf die Er-klärung der von beyden Theilen erkornen Kunschafter, Fridreich Awer, Wilhelm Frawnberger, Diet-rich Staufer, Heymeran Nussperger, Ritter und Ulrich Haselpeckh, dass sie nicht auskundschaften konnten,in welches herzogliche Gericht der Sitz Sinching gehöre, zu Recht, es solle nun mehr der Hofer selbsthierüber sich genau erkundigen, und was er erfahrt vor die fünf von Niederbayern bringen und eidlicherhärten, und was er auf seinen Eid sagt, dabei soll es bleiben. G. an Sambstag nach dem SonntagMisericordia Domini. (B.)

Sigmund, Römischer König, verbietet allen Fürsten, Grafen, Herren und Unterthanen, in denWildbännen der Edlen, Johans und Leupold, Landgrafen zum Leuchtenberg, die von dem Reich zu