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13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
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1431.

und Recht die Klage und Vollung, so Hanns Frawnberger, Hainrich Svvepferman und Fritz Zenngerzu allem von Walthasar Muracher sei. hinterlassenem Gut, insbesondere zu der Pfandscliaft Egersperg,vor dem Landgericht behabt hätten, den Herzogen an ihrer Aigenschaft des benannten Schlosses un-schädlich seyn sollen G. zu Rietenburk an Eritag nach dem Suntag Misericordia domini, (c. S.) (B.)

17. April.

Andrä der Probst und der Convent des Gotteshauses zu Päring vereinigen sich mit ihrem ErbvogtJohannsen Herrn zu Abensberg dahin, dass sie ihn und alle seine Erben und Nachkommen nie ver-kehren wollen, da sein Vater, Jobst, sein Anherr und noch ältere Vorvordern schon ihres GotteshausesErbvogtherrn und Schirmer gewesen seyen. G. an Irtag nach Misericordia Domini, (c. 2 S.) (B.)

18. April.

Spruch des Hanns von Degenberg und seiner Beysitzer über den vom Herzog Ludwig demUlreich Hainberger abgekauften Sitz Gensberg, dahin lautend: dass dieser Sitz in der Herzoge Ernstund Wilhelm Land und in der Herrschaft und dem Gericht Vohburg liege. G. an Mitbochen nach demSonntag Misericordia domini. (B.)

19. April.

Eugenius papa indulget abbati Jacobo monasterii s. Petri in Obernaltach, ut mitra et aliis in-signiis pontificalibus uti atque vestes et alia ornamenta ad divinum cultum necessaria benedicere valeat.D. Romae xiij Kald. Maij anno pontificatus primo. (B.)

20. April.

Hanns vom Degemberg und seine Beisitzer erkennen in dem Streit zwischen dem Herzog Ludwigund den Herzogen Ernst uad Wilhalm über die Dörfer Ober Rot und Wenigen München, zu Recht:Herezog Ludwig beleih bey der Hofmarch zu obern Rot und bei dem was er zu Wenigen Münchenhab; umb das Halsgericht soll noch eine Kuntschaft begangen werden, und dazu soll jetweder Theilzwei oder drei seiner Räth schicken, die nach Oberlanndes Recht der Kuntschaft nach gen; käme dieKuntschaft daselbs nicht zu End, sollen die vier oder sechs Räth den funfen vom Niderland oder demmerern Theil ihr Geschrift schicken, und was die erkennen, dabey soll es gänczlich bleiben, und dassoll geschehen in sechs Wochen und dreyen Tagen nach Dato dieses Briefes. G. an Frey tag nach demSontag Misericordia domini. (B.)

20. April.

Hanns vom Degenberg und seine Beisitzer erkennen in dem Streit zwischen Herzog Ludwigund den Herzogen Ernst und Wilhelm um das Gut Weigkershouen zu Recht: nach dem Weigkcrs-houen in dem Gericht zu Dachaw berecht ist worden, so beieiben die Herzoge Ernst und Wilhelmbillich bey dem Gericht und der Herrlichkeit, Herzog Ludwig aber mag, dass ihm nicht unrecht daranbeschähe, das mit Recht vvol ervordern in dem Gericht zu Dachau. G. an Freytag nach dem SontagMisericordia domini. (B.)

20. April.

Hanns vom Degenberg und seine Beisitzer erkennen auf die Klage der Herzoge Ludwig, Ernstund Wilhalm in Beim, dass Herzog Hainrich wegen der Register keine Antwort gebe, zu Recht, dass,wenn derselbe wieder zu Land kommt, sie ihn mit Recht für den Römischen Kaiser anlangen sollen,