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13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
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1430.

5. Mai.

Paulus Praepositus totumque Capitulum Pataviense et nominatim Conradus de Trawn, VlricusComes de Ortenberg, Georius Ratawer, Marcus Enikl etc. Canonici, capilulariter congregati, obviarevolentes statui damnoso et ruinoso, in quem curiae canonicales devenerant propterea quod canonici,emptores curiarum canonicalium vacantium, fere omnes in ipsis curiis constituere consueverant anniver-saria sibi peragenda, statuunt, quod inantea singuli canonici de singulis curiis tres libras denariorumdumtaxat singulis annis ad anniversaria ipsorum peragenda solvere teneantur. D. die Veneris quintamens. Maji post festum sancti Floriani. (c. S.) (13.)

8. Mai.

Erasm Satelboger zu Liechtenegk quittirt den Hartwig Gleich, Kästner zu Straubing, über vonder Herzoge Ernst und Wilhelm wegen bezahlte anderthalb hundert rli. Gulden seines Monatsolds für30 Pferd. G. am Montag nach 'Inventio s. crucis. (B.)

8. Mai.

Herman Haibeck zu Wissentvelden quittirt den Hartwig Gleich, Kästner zu Straubing, über vonder Herzoge Ernst und Wilhelm wegen gänzlich geschehene Ausrichtnng seines Solds für 6 Pferd, alssie ihn für den Wald bestellt haben. G. an Montag nach Invencio crucis, (c. S.) (B.)

8. Mai.

Sigismundus, Romanorum rex, Gonsulibus et comunitati civitatis Nurembergensis mandat, ne per-mittant, abbatissam et conventum monasterii Montisgratiae Eystet. dioeces. in ducatu Bavariae contraiustitiam impediri, molestari vel turbari. D. Basilee VIII die Mensis Maii. (c. 1 S.) (B.)

15- Mai.

Johannes, Saltzburgensis ecclesiae archiepiscopus monasterio s. Zenonis prope llallis mandat utPaulum Scheydegker, canonicum et presbyterum dicti monasterii, in praepositum recipiant. D. et A.Saltzburge mensis May die quinta decima, (c. S.) (B.)

15. Mai.

Hanns vom Degemberg und die übrigen erkennen auf die Klage des Herzogs Ludwig gegenErnst und Willialm, Herzoge in Bairn, dass diese im Widerspruche gegen den von den 40 "Mann ge-machten Theilungsbrief Sultzpach und andere Schlösser versetzt, und ihm die begehrte Lösung der-selben verweigern, wogegen diese erklärten, dass Sultzpach den Herzogen in Bairn von der KroneBeheim versetzt worden und in genanntem Theilbriefe nicht begriffen, dagegen schon vor der Landes-theilung verpfändet worden sei, und die Herzoge Ernst und Wilhalm einen dahin bezüglichen Wieder-einlösungsbrief unter des Herzogs Johannsen Siegel besässen, zu Recht, dass die Herzoge Ernst undWilhalm dem Herzog Ludwig wegen genannter Ansprüche nichts schuldig seien. G. am Montag nachdem Sonntag Cantate, (c. S.) (B.)

15. Mai.

Hanns vom Degemberg und die übrigen erkennen auf die Klage der Herzoge Ernst und Wilhalmin Bairen gegen Herzog Ludwig wegen der Güter zu Ebersried, zu Recht, dass der Weisung umobige Güter in 6 Wochen und 3 Tagen nachgegangen werden soll. G. an Montag nach dem SontagCantate, (c. S.) (B.)