1430 .
22. April.
23. April.
26. April.
1. Mai.
1 Mai.
Nuinburg, Bevollmächtigte Herzogs Ludwig, dass die Stadt Giengen dem Herzog Steflan sei. vom Reichum 10,000 Gulden verpfändet worden sei, und begehren nun für ihren Herrn, als den Erben desHerzogs Stelfan, diese Summe nebst Schadenersatz. Dagegen berufen sich Hanns Vest, Bürgermeister,und Peter Rot, Bürger zu Giengen, als Bevollmächtigte dieser Stadt, auf Eigenschaft und Rechte, dieihre Stadt als Reichsstadt habe, und bringen 3 Verzichtsbriefe vor, worin die Herzoge Ludwig, Ernstund Wilhalm, und Stelfan in Bayern erklären, dass Hainrich Tüter von Nürdlingen die Stadt Giengenvon ihnen um 10,000 Pfund Hüller gelöst habe, und sie gänzlich auf Giengen verzichteten. Als aberhierauf die Bevollmächtigten des Herzogs erklärten, ihre Ansprüche lauteten auf 10,000 Gulden, nicht10,000 Pfund Hüller, die von Giengen aber wiederholt sich auf obige Briefe beriefen, wird von obigenRichtern der Spruch gethan, der Bürgermeister und Rath der Stadt Giengen sollen nach einer be-stimmten Frist und nach vorher geschehener Ankündigung von Seite des Herzogs in ihrer Stadt eidlichbeweisen, dass sie nur um 10,000 Pfund Hüller verpfändet waren, und, wenn der Eid vom Herzog inder bestimmten Frist nicht verlangt wird, aller Ansprüche ledig sein, dagegen, wenn sie den Eid nichtleisten, weiters nach Recht verfahren werde. Siegler: die Stadt Ulm. G. auf Freytag nach demheiligen Ostertag. (c. S.) (S.)
Heinrich, Herzog in Beyren, bekennt, dass Kamerer und Rath der Stadt zu Regenspurg die beidenselben hinterlegten 7000 fl. Reynisch seinem Rath Ylrich Ebrann zu Wildenberg ausgeanlwortethaben. G. zu Lanndshut an dem nähsten Sambsstag nach Ostern, (c. S.) (B.)
Hanns Kembnater quittirt den Härtwig Gleich, Kästner zu Strawbing, über bezahlte 30 GuldenSold, da ihn die Herzoge Ernst und Wilhelm für den Wald gen Küczting mit 1 Pferd auf 6 Monatebestellt und ihm für jedes Monat 5 Gulden versprochen haben. Siegler: Fridrich der Stall Jägermeister.G. an s. Jürgen Abent. (B.)
Ritter Wilhalm vom Wolfstein, Landrichter in der Grafschaft Ilirsperg setzt Chuntzen Kellnervon Nüremberg Namens der Aebtissin Anna von S. Claren zu Nüremberg und deren Gotteshauses inNutz und Gewähr der zwei Theile an dem Weiler Ilewmedern bey Traultlingen, welche sie von Jorgvon Seckendorff und Gorg Schenck von Geyern wegen Forderung erklagt und ervollet hat, G. zuder Freyenstat am Mitwochen nach S. Gorgen tag. (F.)
Wernhart Waldegkär, Ritter, und Jörg Waldegkär, Gebrüder zu Waldegk verkaufen als Ger-haben und Träger des Jörg Waldegkär, Ulrich Waldegkär sei. Sohn dem Caspar vonMenndorf, Tumb-herr und obrisfen Custer zu Freising Haus, Garten und Hofstatt, gelegen zu Freising auf dem Bergum 250 fl. ungerisch. Mitsiegler: Vifiantz Frauenbergiir. G. an philippi und Jacobi Tag. (c. 2S.) (B.)
Cristof von Barsperg bekennt, dass ihm Conrat Bischof zu Regenspurg die Feste Hohenburgauf dem Norckau mit dem Gericht, auf ein ganzes Jahr Pflegweise empfohlen habe. Mitsiegler: Geb-hart Judman, Soldnermaister zu Regenspurg. G. Regenspurg an Philippen und Jacobentag der h. Zwelf-boten. (c. S.) (B.)