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Bairn, dass die von Kaiser Ludwig gegebene goldene Bulle Gemeingut aller Herzoge sein soll, undauf die Entgegnung des Herzogs Wilhelm, dass dieselbe den Bürgern von München gegeben worden,und, wie schon deren Inhalt darlhue, nicht Gemeingut sei, zu Recht, dass die Ansprüche des HerzogsLudwig an die goldene Bulle ungiltig, diese selbst aber Eigenthum der Bürger zu München sey. G.am St. Elspeten Tag. (c. S.) (B.)
21. Nov.
Pfalzgraf Ott bevollmächtigt seine und seines Bruders Ludwig Räthe, nämlich die Ritter SwarczReinhart von Sickingen und Eberhart von Ridern; ferner Hans Hont, Peter Stedemberger und JohannesWinheim, auf den nächsten sant Kathrin Tag gein Nuremberg zu gehen, und daselbst seine Heirathmit der ältesten Tochter seines Vetters, des Herzogs Heinrichs, zu verabreden. Mitsiegler: seinBruder, Pfalzgraf Ludwig. G. zu Heidelberg, auf den Montag nach sant Elizabethen Tag. (c. 2 S.) (B.)
22. Nov.
Hanns vom Degemberg erkennt mit den 24 Mannen zu Recht, die Herzoge Ernst und Wilhelmseyen nicht schuldig, dem Herzoge Ludwig die Gült, welche sie aus den Schlössern eingenommenhaben, von welchen der König befohlen hat, dass sie dem Theile, welchem sie im Kriege abgewonnenworden sind, zurückgegeben werden sollen, zu bezahlen, da es in diesem Urtheilsbriefe heisst, wasein Theil dem andern Schlösser, Märkte, Dörfer und Güter im Kriege abgewonnen hat, solle er ihmwieder zurückerstatten vor sand Johannsen dez Baptisten tag, alle Schatzung und Brandschatzung aber,die noch nicht geben ist, und aller Schaden, und was sich sonst im und vor dem Frieden verlaufenhat, soll ab, todt und vernichtet seyn. G. an erichtag vor sand Clementen tag. (c. S.) (B.)
23. Nov.
Hans vom Degenberg erkennt mit den 24 Mannen auf die Klage des Herzogs Ludwig, dass ihmdie Güter, welche er von Barbara der Sentlingerin gekauft habe, von den Herzogen Ernst und Wil-halm genommen worden seyen, zu Recht, dass diese Güter, weil sie ohne Einwilligung des Lehenherrnverkauft worden sind, dem Herzog Wilhalm nach Inhalt der Gerichtsbriefe verbleiben sollen. G. anClementen Tag. (B.)
24. Nov.
Hanns vom Degemberg erkennt mit den 24 Mannen, zu Recht, die Herzoge Ernst und Wilhelmseyen nicht schuldig, die von Regensburg um den MünzbriefF zu bitten, welchen sie dem HerzogeLudwig allein nicht verabfolgen lassen, da dieser Brief dem ganzen Lande zu Nutzen gegeben sey,und welchen Herzog Ludwig wider die Herzoge Ernst und Wilhalm gebrauchen wolle. G. an Piincztagvor sand Kathrein der heiligen Junkchfrawn tag. (c. S.) (B.)
25. Nov.
26. Nov.
Hanns vom Degemberg gewährt mit den 24 Mannen den Herzogen Ernst und Wilhelm, Zug auf6 Wochen und 3 Tage, gegen den Herzog Ludwig wegen Lösung der Schlösser Swainkchendorff,Luppurg, Lengueld, Chalinvnnccz, Smidmulen, Velburg, Hembawer, Lewlzmanslain, Rüden, Rosenberg,Puchberg, Öffnung auf Hawsegkch und Liechtenegkch. G. an sand Kathrein der heiligen Junckfrawn-tag. (c. S.) (B.)
Hanns vom Degemberg bewilliget mit den 24 Mannen auf die Klage des Herzogs Ludwig, dass
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26. Nov.