1(>5
1429.
eichenen Truhe, die er in des Raths Gewalts stehen hat, einzulegen, und diese Summe auf Verlangensogleich wieder auszuhändigen. G. am Freitag nach aller Heiligen tag. (B.)
5. Nov.
Hanns vom Degemberg erlaubt dem Herzoge Wilhalm, wegen der grossen Noth, die dessenLande von der Hussen wegen anliege, für den Behaiiner Wald zu reiten, und für die Sachen, welchebis jetzt noch nicht für Gericht gekommen sind, einen Anwalt in der Person des Jorgen Canotier auf-zustellen, und gestattet, dass die Sachen, welche bereits dem Gerichte vorliegen, erst nach der Rück-kehr Herzogs Wilhelm zur Verhandlung kommen sollen. G. an sameztag nach aller Heiligen tag. (B.)
7. Nov-
Hanns vom Degenberg erkennt mit den 24 Mannen auf die Klage des Herzogs Ludwig, dassdie halbe Veste Nannhofen und andere Güter, welche er nach Laut des hierüber bestehenden Kauf-briefes von Barbara der Sentlingerin erkauft habe, ihm von den Herzogen Ernst und Wilhalm genom-men worden seyen, zu Recht, dass in 14 Tagen die Briefe und Urkunden hierüber zur weitern Ent-scheidung vorgelegt werden sollen. G. zu Straubing am Montag nach aller Heiligen, (c. Sig.) (B.)
7. Nov.
Wigelais vom Degemberg verflpichtet sich, den Herzogen Ernst und Wilhelm in Beiren ein Jahrlang mit achtzehn geraisigen Mannen und Pferden gegen die Ketzer in Beheim zu dienen. G. amMontag vor Marteins Tag. (c. Sig.) (B.)
8.. Nov.
Anna, Gräfin von Truhendingen, bekennt, dass ihr Herzog Johanns, Pfalzgraf bei Rhein, dieSchuld, die er ihr auf Wildenau und zu einem Leibgeding angewiesen, und eine andere Schuld, dieer ihr von ihrer Tochter, Jungfrau Elsen seek wegen schuldig war, bezahlt habe, und erklärt alleBriefe hierüber als kraftlos, ausgenommen jedoch den Schuldbrief um 450 Gulden, die Herzog Johannsein Jahr nach dem nächstkommenden Lichtmesstage bezahlen, und einen anderen Brief, wornach sievom nächstkommenden Lichtmesstag an ein ganzes Jahr Wildenau inhaben soll. Mitsiegler: HeinrichRuss von Plauen, der edle Herr zu Graitz, ihr Vater. G. am nächsten Dinstage vor Martini, (c. 2S.) (B.)
10. Nov.
Fridrich,. Marggraue zu Brandemberg bekennt, dass ihm Hanns Rieter, Bürger zu Nürembergauf ein Jahr 500 Schaafe—wovon 400 zumHasenloe und 100 zuDieppach aus- und eingehen sollen,um halbe Wolle und halbe Lämmer geliehen habe. Milsiegler: Hans von Seckendorff vonPrune, Pflegerzu der. Newenstat.' G. an Sant Merteins Abend, (c. 2 S.) (F.)
10. Nov,
Caspar, von Waldenfels und Clara seine Wirthin, Clos vom Egloffslein und Hans LamprechtGetrewhender quittiren dem Wiglois vom Wolffstein die 1500 Gulden, welche derselben für Albrechtvon Wolffstein. sei. und seinen Bruder Wilhalm in 3 Fristen, jede zu 500 Gulden, bezahlt hat. G. aufsand Merteins obent des heilgen byscholfen. (B.)
1Í. Nov.
Heinrich Nothafft zu Wernberg quittirt den Herzogen Ernst und Wilhelm den Empfang von200 Rheinischen Gulden als Sold' für 40 gute gereisige Leut und Pferde, welche die Herzoge widerdie Ketzer bestellt haben. G. ze Straubing an sand Marteinstag. (c. S.) (B.)