1429.24. Oct.
2. Nov.
3. Nov.
3, Nov.
4. Nov.
4. Nov.
Hanns vom Degenberg erkennt mit den 24 Richtern zu Recht, dass die Dörfer Pfolenkofen undPvvunkofen in das Gericht Haydau, die Dörfer Schirling, Weiclis, Osterhaym, Ilamlkoven, Aspach,Lauterstorf und Osterhawn aber in das Gericht Kelhaym gehören. G. zu Straubing an Montag vorSand Symon vnd Judas der heiligen Zwelffboten tag. (B.)
Hans vom Degenberg erkennt mit den 24 Mannen zu Recht, dass Herzog Ludwig die ihm vonder Herrschaft von Bayern um 4500 Pfund Haller verpfändete Veste Arensperg sammt allen Briefenund Rechten die er über Arensperg hat, gegen Bezahlung einer mit genannten 4500 Pfund Haller imgleichen Betrag stehenden Summe dem Herzog Wilhalm übergeben soll. G. zu Straubing am. Mit-wochen aller gläubigen, sei tag. (c. Sig.) (B.)
Hanns vom Degemberg erkennt mit den 24 Mannen auf die Klage der Herzoge Ernst undWilhalm, dass der von Meissaw ihnen sowohl, als ihren Rathen Hannsen Brobst zu Ilmünster, PaulsenAeresinger, Stcffan Ebsser und Hannsen Trenbekehen die Lösung von Wachaw und Spitz verweigerte,indem er vorschütze, Herzog StelTan sei. habe ihm solche als Erblehen verschrieben, was er doch nichtzu thun berechtigt gewesen sey, da auch sie Miterben des sei. Herzogs wären, zu Recht, dem Für-leger Herzogs Ludwig, als des Sohnes des sei. Herzogs Sleifan, Conrad Wolif, sey auf sein Verlange»ein Termin von 14 Tagen bewilligt, um sich dieser Sache näher, erkundigen zu können. G. an pfincztagnach aller heiligen Tag. (B.)
Ludwig Herzog in Baiern, Graf zu Mortanj etc., bestätigt dem Rath und den Bürgern dèr Stadtzu Regenspurg alle ihre von seinem Urahn Kaiser Ludwig von Rom sei. und von andern Fürsten undHerren von Baiern hergebrachten Rechte und Freiheiten; besonders befiehlt er, dass Niemand irgendein Gut derselben von Gruntrur wegen nehme oder aufhalte, und dass Niemand einen Bürger ihrerStadt für den andern um Geld pfände oder aufhalte. G. an Pfincztag nach aller Heiligen tag.(Vid.) CB-).
Hanns vom Degemberg erkennt mit den 24 Mannen in der Streitsache zwischen dem HerzogeLudwig und den Herzrogen Ernst und Wilhalm wegen des Zolles zu Newnburg zu Recht, dass diedurch den Anwalt Herzogs Ludwig aufgestellten sieben Zeugen, Bürger von Ingolstat, nicht als gültigeZeugen angenommen werden könnten, weil selbe nicht adëlich und des Herzogs Ludwig geschworneBürger seyen, und verweigert denselben eine längere Frist, um andere Zéugen beizubringen, weil siedem früher anberaumten Termin von 14 Tagen nicht genügend nachgekommen sind. G. an Freitagnach aller heiligen Tag. (c. S.) (B.)
Der Rath der Stadt zu Regenspurg bekennt, dass er dem Herzog Ludwig in Baiern, Grafen zuMorlani, erlaubt habe, 6000 Gulden in einem rothen, mit Leder überzognem Triichlein, mit einem Plat-sloss und Räwschsloss' versehen und mit dessen Siegel versiegelt, in den ledigen Theil seiner grossen