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1429.
29. Juni.
i. Juli.
1. Juli.
gutgeheissen und in Folge dessen das Land in solcher Weise getheilt wird. G. des nächsten Erichtagsvor St. Peters und Pauls der heiligen Zwölfboten Tag. (c. S.) (B.)
Ludwig, Ernst und Wilhalm, Pfalzgrafen hei Rhein und Herzoge in Beiren, theilen nach demAusspruche des römischen Königs Sygmund das durch den Tod ihres Vetters Herzogs Johannsen lediggewordene Niederland in Beiren, und stellen zusammen neun Mann auf, nämlich Herzog Ludwig: Jorgenvon Ryethaim zu Kaltenburgk, Martein Hinterskircher zu Schönleiten, und Nielasen Heller, Lanntschrei-ber in dem Gepirg; Herzog Ernst: Johannsen, Brobst zu Ylmünster, Wernhern Walldegker Ritter, undHannsen Kastenmair, endlich Herzog Wilhalm: Fridrichen Stahel, Jegermaister, Hannsen Satelpoger zuGelltolfing und Hertweigen Gleichen, Caslner zu Strawbing, welche folgende Theilung machen: HerzogLudwig solle erhalten: die Veste und Stadt Schärding, die VestenKonigstain und Newhaus, den Dritt—theil an der Veste zum Tyessenstain, die Stadt Dingolfing, die Veste Kirchperg, die Juden zu Regens-burg, die Losung auf dem Schloss Swarczenburg, der Stadt Waltmünchen und dem Markte Retz;Herzog Ernst: die Stadt Straubing, die Veste Mitterfells, den Markt Pogen, die Veste Haidaw, desHerzogen Hof zu Regensburg, mit allen Rechten, die die Herren von Bairen daselbst gehabt haben,mit Ausnahme der Juden daselbst; Herzog Wilhalm: die Veste und Stadt Chelhaim, die Stadt Dyetfurtt,die Veste Willdenstain, die Losung auf der Veste Arensperck, der Veste und dem Markte Abbach,der Veste Schönnberg, der Veste Sigenstain, der Veste Valkenstain; die Pfandschaft auf Werd, dieVeste Saulwerg, die Veste Linden, die Märkte Viechtach und Regen, die Veste am Aigen, die VestePeilstain, die Märkte Eschelkamb, Newnkirchen, Furtt und Koczting; die Losung auf der Stadt Kambund den 3 Mühlen daselbst, der Stadt Tegkenndorf, auch der Tonaw daselbst, dazu dem Landgericht,das enhalb der Tonaw liegt auf dem Land, da Teckenndorf auf gelegen ist; was in jedemTheile ver-pfändet und verschrieben ist, solle derselbe Theil und Herr selbst ausrichten, ausgenommen die Pfand-schaft an dem Schloss und der Herrschaft Werde, die Veste Hilkersperge und 300 Gulden jährlichenZinses aus der Maut zu Vilshouen, das alles Heinrichen Nothaft verschrieben ist, dann den Schönnperck,der dem Satlboger um 1200 Gulden verschrieben ist, welches alles die Herren mitsammen lösen sollen.G. zu Straubingen an Sannd Peter vnd Sannd Pauls tag der heiligen Zwelfboten. (ö. 5 S.) (B.)
Die Gebrüder Caspar und Walthasar die Schalinberiger bekennen, dass sie dem Bischof Leonhartzu Passaw die ihnen auf Widerruf verliehenen Inwertaygen zwischen der grossen Miihel und derRottel jeder Zeit auf Verlangen wieder abtreten sollen. Mitsiegler: Wolfgang von Polhaym, Pflegerzu Ebelsperig, G. am Freytag nach sand Peter vnd sand Pauls tag der heyligen Zwelili'poten.(c. 2 S.) (B.)
Herzog Ludwig Graf zu Morlani erneuert den Vertrag des seek Herzogs Johann zu StraubingHolland über die nun in seinen Versatz gekommenen Juden zu Regensburg mit den Bürgern daselbst,wornach in den nächsten acht Jahren der Herzog zweyhundert Pfund Pfenning .Judensteuer und dieBürger sechzig Plünd Schatzsteuer jährlich beziehen, und die Erträge der Gerichtswandel bey Tod-schlägen und andern Sachen der Juden getheilt werden sollen. G. Freytag nach sand Johanns tag zeSunbenden. (c. S.) (B.)