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1427.
Rath zu Nürnberg die ihm vom Reiche überlassene Pfandschaft des einen Drittheils des Schultheissen-anils und Gerichts zu Nurmberg, der Rechte an und auf dem Zoll daselbst, desgleichen an dem Zeidel-gericht, den Zeidlern und dem Koniggeld zu Feucht auf Wiederlösung zu verpfänden. G. zu Cronstatin Wurztlannd an sant Peters lag ad kalhedram. (c. 1 S.) (F.)
22. Feb.
Philipp der Ivuelfer zu Irensing bekennt, dass seine zwei Töchter, welche ohne Erlaubniss derHerrschaft zu Abensperg sich verheurathet haben, eben so wie er derselben als eigen angehören undLeibsteuer und Landsteuer entrichten sollen. Siegler: Peter der Pehaim. G. an Peters Tag Kathedra.(c. Sig.) (B.)
25. Feb.
Ernst und Wilhelm, Herzoge in Beyrn vergleichen Hans von Vilenbach und Chunrat von Magen-puch mit etlichen Kaufleulen von Nürenberg dahin, dass die neun Wägen aufgehaltener Güter bis zuAuslrag der Sache nach Lanntsperg hinterlegt, und dann der Partei, welcher solche von dem umRecht und Ausspruch anzugehenden römischen Könige zuerkannt werden, zu verabfolgen seyen. G.zu München an Erichtag nach sant Mattheis tag des heiligen zwelifboten. (c. 2 S.) (F.)
26. Feb.
F'ridreich, Herzog zu Oesterreich, verleiht seinem Getreuen. Ber von Reehperg die Feste Hei-felspurg und den Markt Waltsteten, die demselben von seinem Bruder Jorg von Reehperg, erblichzugefallen waren, als Erblehen des Hauses Oesterreich. G. zu Insprukg am Mittwoch nach St. MathiasTag des heiligen Zwölfboten, (c. S.) (S.)
27. Feb.
Jos Schwinckrist und Margrelh seine eheliche Wirthin verkaufen Vlrichen Herzog zu Tegkihren Weiler Helchenried, Lehen vom Convent zu Ottenbürun mit Einwilligung des Abtes Johann da-selbst'; ferner die Stainbrug und ihre Rechte daran, woraus jährlich zu Zins nach Ottenbürun 10 Schil-ling Iläller und 3 Schilling Häller Vogtrecht nach Ronsperg gehen; endlich das Mad genannt unserFrauen Mad Lehen vom genanntem Herzog um 1000 Gulden. G. an Dornstag nach Sant Mathis tagdes hailigen Zwelffbotten. (c. 6 S.) (S.)
l.März.
Fierzog Hainrich schreibt an die Herzoge von München, dass er laut Uebereinkunft zu Ambergfür seinen Dritttheil die Huldigung im Niederland eingenommen und die Schlösser und Aemter besetzt,ferner dass ihm zwar auch die Gemeinde zu Schärding gehuldigt, allein Jörig der Frawenberger dieVeste nicht geöffnet habe, da derselbe doch erst kurz ihnen zusamm zu Straubing gehuldigt hätte,und bittet die Herzoge ihm dazu zu verhelfen. G. Reichersperg an Sambstag vor esto mihi. (B.)
4. März.
Die Herzoge Ernst und Wilhelm schreiben an Herzog Hainrich, dass sie die Angelegenheit desJörigen Frauenberger auch auf dem Tag zu Straubing am Suntag reminiscere, wohin sie beide kommenwerden, ordnen wollen. G. München an der rechten Vassnacht. (B.)
6. März.
Herzog Hainrich schreibt an die Herzoge Ernst und Wilhelm, dass da ihm durch den Frauen-berger die Huldigung für seinen dritten Theil an Schärding versagt ward, er so zum Tage nach
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