1427.
2 Jahre , um bei solchen schweren schädlichen Läuften desto eher Frieden im Lande zu behalten,unter Andern dahin miteinander 60 Pferde zu halten, die herum reiten, und der Räuberei des Landesund der Strassen wehren sollen. G. am Mitwochen nach vnserFrawen tag Liechtmess. (c. 7 S.) (F.)
ó. Feb.
Jörg der Zennger zu der Rolenstat bekennt, dass die Spruchbriefe Bischofs Albrecht zu Passawsei. zwischen seinem Ahnherrn Zachreis dem Hadrer und Christan dem Baczmänstorfl’er betreffend dieVeste Lewprechting, den Baczmünstorffern an deren Veste Lewprechting keinen Schaden bringen sollen,und dass er nach dem Aussprüche dieser Briefe mit denselben gänzlich vereint sey. Milsiegler: Hannsder Zennger zu Swarczenekk, sein Vetter. G. an sand Agatha tag. (B.)
7. Feb.
Chunrat Preysinger zu Wollzach vereinigt sich mit seinem Bruder Rudolff und dessen HausfrauAnnen Marschalckin also: Alle Schuld, die ihr Vater hinlerlassen. sollen die Brüder jeder zur Hälftebezahlen; versetzte oder verkaufte Güter mit einander lösen, was Rudolff in das Schloss zu Wollzachverbaut, soll Chunrat zur Hälfte bezahlen; letzterer verzichtet auf die 30 Gulden, die ihm sein BruderRudolff jährlich zahlen sollte; den Theil Chunrats an der Feste Wollzach mag Rudolf!' versetzen undverkümmern um dieselbe Summe, für welche er ihm von Chunraten verpfändet worden ist. Mitsiegler :Vlrich der Awer. G. am Freytag nach vnser lieben Frawen tag zu Liechtmess. (c. 2 S.) (B.)
9. Feb.
Herzog Heinrich in Bayern überantwortet Sigmunden Seiboltstorfer für ein Darlehen von vier-hundert Gulden Dukaten und ungrisch die Veste Ratzenhofen mit Gericht und Zugehörung pflegweisebis zur Tilgung der Schuld. G. Landshut an Sunlag nach U. L. Frawen lag ze Liechtmess. (B.)
9. Feb.
Heinrich Herzog in Beyern einantwortet Caspar dem I-Ianlzendorfer zu Hautzendorf für eineSchuld von 2000 Gulden pflegvveise die Veste Egk im Niderland. G. zu Lanndshul am Suntag nachDorothee. (B.)
22. Feb.
Sigmund, römischer König, genehmiget den Verkauf, welchen Fridrich, Markgraf zu Branden-burg, mit der Stadt Nüremberg um die Burg ob der Stadt sarnint Inbegriff und der Froiung auf der-selben, die Pflege und Be.sehliessung der Pforten hei der Burg, des von Brawneck Behausung, das Amtund Gericht auf der Burg, die zwey Gärten, Häuser und Hofraithen unter derselben, die Dörfer Werde,Dürnhof, Snyglingen, Puch, Snepfenrewl und Hofleins, dann die vier Mühlen, eine in der Stadt, dieandere bei der Stadt die Papiermühle genannt, die dritte zu Werde und die vierte zu Schnygling, dieLehenschaft der Vicare.y auf der Burg, alle Rechte an und auf beiden Nuremberger Wäldern, ausge-nommen Wildban, Lehen und Geleit, zwei Driltheiie an dem Schultheissenamt und Gericht sammt 10Pfund Pfenning jährlicher Gült auf dem dritten Drittheile, endlich 10 Pfund Pfenning jährlicher Gültauf dem Zoll zu Nuremberg — abschlicssen will, mit der Verheissung, die von Nuremberg mit diesenGütern und Rechten belehnen zu wollen. G. zu Cronstat im Wurtzland an S. Peters lag ad Kalhe-dram. (c. 1 S.) (F.)
22. Feb.
Sigmund, römischer König erlaubt Fridrich, Markgrafen zu Brandenburg, an Bürgermeister und