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13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
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1427.

Straubing nicht kommen wolle, bis er sein Recht erlangt hätte, indem er sich an die Briefe und Taidi-gung zu Amberg halte. G. Burckhausen an Pfintztag vor invocavit. (V.)

9. März.

Johanns, Herzog in Bairn, verlegt auf Bitten der Bürger des Marktes Schwandorf deren sonstam St. Jacobstag abgehaltenen Jahrmarkt auf den nächsten Sonntag nach St. Jacobstag. G. zu Sultz-pach am Sontag als man singet in der heiligen Kirchen Invocavit, in der Fasten. (B.)

10. März.

Brígida Abtissin und der Convent zu Altenmünster verpflichten sich gegen die Herzoge Ernstund Wilhalm, welche ihnen gegen Hainreich den Adeizhauser und seine Veste Weigkershoven Rechtschaffen sollen, diese Veste, wenn sie dieselbe in ihre Gewalt bringen würden, nur mit Einwilligungder genannten Herzoge zu verkaufen. G. am Montag nach dem weissen Suntag. (c. Sig.) (B.)

14. März.

Herzog Wilhelm schreibt an Herzog Ernst, er habe am Freylag als am Tag dessen Abreisedrey Briefe erhalten, einen von Herzog Hainrieh und zwey von den Bürgern der Stadt Schärding;Herzog Hainrich mahne sie beide ungestüm auf die Teidigung zu Amberg; er wolle demselben nichtantworten, dieweil er keine Räthe bey sich habe, sondern stelle es seinem Bruder anheim. Was dievon Schärding betrifft, so glaubt er, dass sie es mit der Huldigung nicht anders gehalten hätten, alsman zu Straubing geschieden sey. Der Herzog Hainrich begehre nichts Billiges und sey aller ihmbewiesenen Lieb und Freundschaft uneingedenk. G. München am Freytag zu Nacht in der neundenor nach Gregorj. (B.J

.14 März.

Herzog Heinrich schreibt an den Rath der Stadt Reichenhall, er hätte gerne gesehen, dass siedie halbe Hell und das Syeden Einem mit einander gelassen hätten ; sie sollten diess versuchen; gingedas nicht, so sollten sie beyde, wie immer am besten, hinlassen. G. zu Burckhausen an Freitag vorReminiscere. (B.)

17. März.

Johanns, Pfalzgraf bei Rein, verleiht Endres dem Prünster von Nürmberg, und dessen Erbenden Blechhammer, genannt Raichenstein an der Pegnitz unterhalb der Sägmühle, mit allen Rechten,wie ihn derselbe von Heinrich Stromair sei. gekauft habe, gegen jährliche Entrichtung von vier Rein.Gulden nach Awrbach. G. zu Awrbach an Montage nach dem Sontage alls man singt in der heiligenkirchen Reminiscere in der vasten, (c. S.) (B.)

18. März.

Die Herzoge Ernst und Wilhelm schreiben an Herzog Heinrich, sie haben den Frauenbergerzu sich gen Vilshofen berufen, um über dessen Handlungen wegen Schärding zu reden ; H. Heinrichmöchte aber am Suntag schirst zu ihnen nach Straubing kommen, und einstweilen den Frauenbergerkeine Ungnade fühlen lassen. G. Vilshofen an Erichtag nach reminiscere. (B.)

19. März.

Philippus, Bourgundiae etc. dux recognoscens, se a civibus Nourenbergensibus jus annuatim sibidebitum pro praesenti anno recepisse, officialibus suis mandat, ut eosdem omnibus libertatibus, juribus