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theil und auf den darüber empfangenen Lehensbrief sowie auf den Umstand, dass Nieder-Beyern Lehendes Römischen Königs sey, und verlangt daher, dass dieser entscheide. Hierauf wird auf Anfrage derEingangsgenannten drei Schicdrichter von den übrigen denselben beigegebenen Richtern einstimmig zuRecht erkannt, dass der Römische König, als Lehensherr, in dieser Angelegenheit Richter sein, undjede der beiden Partheien einen ihrer Rülhe innerhalb der nächsten 3 Wochen mit gehöriger Vollmachtzu demselben schicken solle. G. zu Nürnberg am Montag nach St. Urbans Tag. (c. 3 S.) (B.)
28. Mai.
Friedrich von Kindsperg Ritter und sein Bruder Jörg von Kindsperg verpflichten sich, die inder Herrschaft Aurbach gelegene Behausung Steiningwasser, welche sie von Hans Streber gekaufthaben, auf keine Weise zu befestigen, und dem Herzog Johann in Beyern gegen männiglich aussergegen das Stift Bamberg offen zu halten. G. zu Nürmberg am Ertag nach Urbani, (c. 2 Sig.) (B.)
8. .Juni.
Marlinus papa ordinat, ut fratres heremitarum ordinis sancti Augustini, qui non obtenta sualicentia sunt et erunt Romanae ecclesiae Cardinalium seu aliorum praelatorum aut quarumvis eccle-siasticarum vel saecularium personarum capellani seu confessores aut familiares, perinde eorum supe-rioribus et correctioni eorum in omnibus et per omnia sint subiecti. D. Rome apud Sanctosapostolosvi Id. Junii pontificatus Anno Nono.
14. Juni.
Sigmund, römischer König, belehnt Nicias Muffel von Nuremberg mit dem Gute zu Eckenheid,welches er vormals von Ylrieh von Wolfsberg, Pfleger zum Rotenberg, und den Gütern zu Newrewtteund zu Reuersreute, die er von Symon Vogte von Wendelstein gelöset, und bewilliget, dass derselbeauf dem Gute Reuersreute einen Jahrtag in die sand Sebolts Pfarre zu Nuremberg zu einem SchillingHaller für jeden Altaristen, Vicar und Priester stiften dürfe. G. am Freitag vor sand Veitstag.(c. 1 S.) (F.)
14. Juni.
Sigmund, römischer König belehnt Niklas Muffel mit dem Dörfel Eckenheid, den Gütern zuTan,Wiesen und Aecker, zwei Gütern zu Reuersreut, zwei Gütern zu Newreut, zwei Gütern zu Svvayg,zwei Gütern zu Aspach, einer Wiese an der Swobach, einer Wiese zu Ottensoss, einem Hofe zuLinden, einem Hofe zu Gygytzenhofen, einem Zehnten zu Swinow, vier Söldenhäusern zu Feuchte undetlichen Aeckern und Wiesen, drei Gütern und einem Zehnten zu Galgenhofen. G. am Freitag vorsant Vitstag. (c. 1 S.)
17. Juni.
SchultheisS; Rath und sämintliche Bürger der Stadt Diessenhofen, welche ein gemeines Kauf-und Niederlag-Haus daselbst erbauet haben, vertragen sich mit den Kaufleuten und Salzfertigern derStadt Memmingen über die Niederlagsgebühren, welche diese von ihren Waat'en, die sie in gedachtemKaufhaus hinterlegen wollen, zu entrichten haben. G. an Mentag nach Saut Vits Tag. (c. 2 S.) (S.)
17. Juni.
Stephan Ebser zu Wagrain bekennt für sich und seinen Vetter Wolfgang Durrenbacher, dassdie Herzoge Ernst und Wilhalm Aurburg, das ihm um 1296 unger. Gulden versetzt war, zu rechterZeit gelöst haben. G. zu Munichen an Mantag nach sand Veilz tag. (c. S.) (B.)
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