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10 : (Continuationis VI) (1843) 1378 - 1393
Entstehung
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1390.15. Nov.

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21. Nov.

23. Nov.

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2. Dez.

6. Dez.

] Fridrich Bischof zu Brichsen einantwortet dem jungen Gerhart von Brichsen, für seine Dienste

I das Gericht in Phunders auf 5 Jahre, so dass derselbe was ihm während dieser Zeit von dem Stabwird, jährlich dem genannten Bischöfe zur Hälfte reichen, die andere Hälfte aber für seine Mühe be-ziehen soll. G. auf Salem am Eritag nach Marteins Tag.

Werenhart der Pergkhaimer bekennt dass Graf Alram zu Ortenbergk den ihm um 8 Pfd. Am-berger Pfenning versetzten Zehend zu Furolspach und Hartobel wieder an sich gelöst hat, und derdarüber zu Verlust gegangene Versatzbrief kraftlos seyn soll. D. eod. d. (c. Sig.)

Auspruch des Richters Erasmus Reintaler zu Nandelstadt an der Schranne, wornach das Domca-pitel zu Freysing wegen der Widerspenstigkeit des Lienhart Mülried, der nicht Recht vom Capitelnehmen will und demselben Trotz biethet, keinen Schaden haben soll. G. dez nechsten montag vorsant kathrey tag.

Hermann der Gastpaur diezeit gesessen bey Osterhouen auf seines Herrn dez Lantgrauen Hofenhalb dez Wazzers, vereint sich mit den geistlichen Herren zu Alderspach hinsichtlich der An-sprüche auf ihren Hof zu Wifling, der Gasthof genannt, auf dein er vor etlichen Jahren in FreystiftsWeise aufgesessen war, und hinsichtlich der Vanchnuzz welche ihm wegen dieses Hofes von demGrafen zu Ortenberch widerfahren ist. Taidinger und Zeugen : Ritter Chunrad der Ekkartingär zuAmsheim, Mertein der pheil zu Walxing etc. G. an Sand dementen tag dez heiligen pabstz vndmartrers. (c. 2 Sig.)

Lamprecht Bischof zu Bamberg vertauscht mit Einwilligung seines Kapitels seinen Theil ander Veste Tunfeit und dem Markte Slüsselfelt, die Veste Reigelberg und die Dörfer Baldesheim, Bi-beren, Burgenrode und Buch, an den Bischof Gerhard zu Wirzburg gegen desselben Theil an derVeste Niedern-Senftemberg, und an Ebermanstat, dann gegen die Behausung, das Dorf, die Zente unddas Gericht zu Burgebrach. D. eod. d. (c. 2 Sig.)

Die Bürgermeister und Gemeinde der Stadt Hammelburg kommen mit dem Abte Friedrich zuFulda dahin überein, dass sie demselben für diesesmal 2000 Gulden zu Steuer geben sollen, wovonsie 1420 Gulden von denen von Tüngden, von Vechenbach und deren Anhängern zu erholen habenvon wegen des Gefängnisses in welches durch dieselben Heinrich von Slitse genannt von Goicze Mar-schalk des genannten Abtes gebracht wurde. Mit dem lnsiegel der Stadt Hammelburg. G. am fri-tage vor Barbaren Tage. (c. Sig.)

Graf Alram zu Ortenberch und seine Hausfrau Anna verkaufen auf dreijährige Wiederlösungan Eberwein den Nusberger zu Wolfach, ihre Müle zu Reispach mit Hofmarks- und Vogteyrecht,so wie die seine Hausfrau die Wartterin ihm zugebracht hat, um 20 Pfd. Wiener Pfenning. Nachobenbemerkter Zeit sol die Müle, wenn sie nicht wieder gelöst wird, des Nusbergers eigne ge-