252
1389.
10. Oct.
Hans Utzel, und sein Bruder Hainz Utzel zu Wertach geloben dem Bischof Burkart zu Augs-purg, und dessen Bruder dem Bitter Hans von Eierbach, als eigne Leute treu zu bleiben, so langeals dieselben Rötenberg und Nesselwang als Pfandschaft inne haben. Siegler: Walther von Louben-berg Vogt zu Rotenfels und Chuntz von Werdenstain. G. am Sunnentag vor Gallen Tag. (c. 2 S.)
II. Oct.
Albrecht Herzog zu Oesterreich bestätigt dem Bischof Jörg zu Passau die Bündnisse, welchevon den Herzogen von Oesterreich mit dem Bisthum Passau abgeschlossen worden sind. G. zu Wienam Montag vor Kolraans Tag. (c. Sig.) (M. B. XXX. P. II, 394.)
12. Oct.
Rupprecht der Jüngst Pfallenzgraf bei Rein bekennt für sich, seinen alten Herrn Rupprecht denAeltern, und für alle seine Leute, dass er gütlich verrichtet worden sei mit der Stadt ze Nürnberchund deren Dienern wegen aller Uebergriffe die seinem alten Herrn, ihm und den Seinigen von Jenenim vergangenen Kriege widerfuhren, es sei Todschlag, Brand oder Nähme, besonders wegen des Tod-schlages, welcher an Ulrich dem Seft, und an Seiczen dem Wilden von Swobach geschah. G. desnächsten Eritages nach sant Dionisy Tag. (c. Sig.)
n
Die Herzoge Stephan, Friedrich und Johannes verkaufen an Ulrich den Ekkar um 30,200 Gld.böhmischen und ungrischen Geprägs, so wie Dukaten-Gulden, welche Summe ihr ursprünglicher Gläu-biger Wilhelm der Frawnberger dem Ekkar abgetreten hat, drei Vesten, nehmlich Säldenburkch mitallen seit Heinrichs des Tuscheis Tod hinzugekommenen Erwerbungnn, Säldenau und Raynting mitaller Gerichtsbarkeit, Lehenschaft und Rechten, so wie die vom Hochstift Passau den Herzogen ver-sezte Freiung, gelegen nächst Säldenburkch, jedoch in der Art, dass um leztere dem Hochstift dieWiederlosung immer zustelien soll, sie selber aber das Recht haben, innerhalb vier Jahren entwederalle drei Vesten um obige Summe, oder Säldenburg allein um 15100 Gulden und Säldenau und Rayn-ting gleichfalls um 15,100 Gulden genannter Währung wieder an sich zu lösen; giengen die vierJahre unbenüzt vorüber, so sollen die Burgen des Käufers Eigen seyn. G. zu Lantzhut des Eritagsvor sant Gallentag. (c. 3 Sig.)
13.£Oct.
Parcival und Ott die Zenger von Swartzenekk bekennen von der Stadt Regensburg für ihrenDienst von Pfingsten bis auf Michaelis 200 Gulden erhalten zu haben. G. des nächsten Mitwochennach sand Dionisii tag. (c. 2 Sig.)
14. Oct.
Dieselben bekennen, vom Stadtrathe zu Regensburg für ihre Dienste von Pfingsten bis MichelsTag 76 Gulden erhalten zu haben. G. des Pfintztags vor Gallen Tag. (c. 2 Sig.)
17a Oct.
Die Bürger zu Kungishoven vereinigen sich mit dem Bischof Gerhart und seinem Capitel zuWirzburg dahin, dass sie denselben zur Tilgung der Stiftsschulden 12000 Pfund Haller beysteuern,