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Ditrich von Bibra Ritter, als Obmann und Ulrich von Tiinfelt, Tumlierr zu Bamberg, Fridrichvon Ufsess Ritter, und Iring von Redewicz zum Bissenorte wegen Bamberg, dann Purghart von Ho-henberg, Tumherr zu Wirczbnrg, Ditrich Herr zu Bickenbach und Cunrat Fuchs wegen Wirzburg alsschiedliche Manne entscheiden auf dem Tage zu Usfelt, gelegen zwischen Hasfurte und Zil, nachverhörter Kuntschaft, dass die Dörfer Sande und Gneczgeuw in des von Wirczburg Gerichte, mit Na-men Sande mit seiner Mark hie dicsseyt und gensit Meyns und mit dem Doríe gen Eltman, undGnetzgeuw gen Ilasefurte mit Rüge, Frevel und ITalsgerichte gehören, wanne die selben Dorifer demvon Bamberg mit Dorffgerichte und sust mit allen andern gepoten und Rechten zugehören. Mitsieg-ler: Herr Lamprecht zu Bamberg und Gerhart zu Wirczpurg Bischolf, die diese Schiedung zu haltengeloben. G. zu Ilasfurt des nehsten fritages nach sand Michelstage. (c. 3 Sig.)
Katrey Merten des Aechters sei. Wittib, und Caspar ihr Sohn, bekennen, dass sie die 2 TheileTraidzehents zu Tulln und Stestorf, die des Gotteshauses zu Passaw rechtes Eigen sind, und welchesie von Otten dem Laiminger und dem Capitel daselbst um 300 Pfd. wienner Pfenninge kauften, den ge-nannten Herren auf geschehene Mahnung jährlich zwisohen sand Michels und sand Mertens Tag wiederverkaufen wollen ; widrigenfalls sie der Herzog in Oesterreich ohne alles Fiirbot dazu nöthigen dürfe.Siegler: der Rath der Stadt zu Tulln, llainreich der Grabmer, z. Z. Burggraf auf dem Greiffenstein.G. des Freytags nach sand Michels Tag. (c 1 Sig.)
Christan der Urleinsperger zum Newnhaus verkauft das Lehen zu Laimpach an seinen OheimChristan den Watzemsdorfer. G. Samptztag nach sant Michelstag. (M. B. XXX. P. II, 388.)
Hochprant von Hornburg verkauft an die Frauen-Kapelle zu Anhausen sein Gut zu Walnhusen,das Diemols Gut genannt um zwanzig Pfund Haller. G. Montags nach sant Michelstag. (c. 3 Sig.)
Die Herzoge Stephan und Friedrich von Bayern, ertheilen ihrem Bruder Johann die Vollmacht,sie bey den in der Stadt Weissenhorn von denen von Ulm, Biberaeh, und Buchau auf den St. Gallen-tag vorgeschlagenen Vergleichsverhandlungen zu vertreten. G. zu Freysing des nächsten Eritagesnach St. Michel, (c. Sig.)
Schiedrichterlieher Spruch Georgs von Waldegk, und Wilhelms von Maezzenhausen in Streitig-keiten zwischen dem Domcapitel zu Freysing und dem Domherrn, Conrad von Grunharzhoven, wegendes St. Sigmunds Altares, dessen Erbauung und Geldstockes, wornach das Domcapitel zwey und dervon Grunharzhoven einen Schlüssel haben sollen, dem letztem aber bey Eröffnung des Stocks der Be-fund jedesmal zur Hälfte für sich und. zur Hälfte zur Verwendung auf den Kirchenbau gehören soll.Zeugen: die Ritter Herr Ott der Greiff, Wilhalm Waldeger, Hanns der Preisinger von Chopfsperch.D. eod. d. (c. 3 Sig.)
Georius de Hohenlohe ep. Patav., cedentibus Hermanno et Ruperto aemulis, reversales de con-stanti foedere et indemnitate capitulo suo exhibet. D. quinta die mens. Octobr. (M. B. XXX, P. II, 389.)
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