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22. Juli.
Cunrad Zingel gibt die Vesten Bebenburg und Gamsfeld, die Stadt Uffenheim, und Alles, wasHerr Wilhelm von Bebenburg zu Eifelstadt im Dorf und in der Mark hatte, auf welch Alles er vondem k. Hofgericht in nützliche Gewähr gesetzt wurde, auf an den Burggrafen Friedrich zu Nürnberg,und der Landgraf Johann zu dem Lewtenberg sitzend zu Gericht zu Heidelberg anstatt des KönigsWenzeslaus bestätiget solche Aufgabe und stellt zu Schürmern darüber auf die Fürsten und Herrn,Gerharten, Bischof zu Wirzburg, Herrn Lamprechten, Bischof zu Babenberg, Ruprechten den ältern,Ruprecliten den jungen, Pfalzgrafen bei Rhein, Stephan, Friedrich und Johansen, Herzoge zu Beyrn,Wilhelmen und Balthasar, Markgrafen zu Meissen und die Bürger der Städte, Nürnberg, Rotenburg,Dunkelspuhel, Halle und AVindsheim. G. an Mitwochen nach sant Jacobstag.
20. Juli
Walther der Swertfurwe, Bürger zu Memingen, reversirt über die geschehene Wiederlösungder Güter zu Kalden und Diessenbacli, die ihm um vierhundert dreissig Pfund Haller versetzt waren,und die nebst andern Besitzungen des Hanns von Hattenberg in gerichtlicher Klage an Herrn Swei-ger von Mindelberg und Herrn. Hannsen den Truchsess von Walburg, beide Ritter, gekommen sind,von diesen aber an Herrn Ritter Cunrad von Rotenstein verkauft wurden. G. an dem nächsten Frei-tag nach Sanct Jacobs tag.
30. Juli.
Chunrat von Freiberch, und Chlar seine Hausfrau des seligen Veits desMauttners Tochter ver-kaufen an die Stadt Regenspurg den Brief, inhaltlich dessen Kaiser Ludwig die sich auf jährlich 133Pfuhd und 80 Pfenning belaufende Judengült zu Regenspurg an Fridricli den alten Mauttner der oben-genannten Klara Anherrn um 1000 Pfund Pfenning verpfändet hat. Mitsiegler: Hans von SteinachBürgermeister zu Regensburg, und Hartprecht der Harschircher. G. des Samstags vor Vincula Petri,(c. 3 Sig.)
2. Aug.
Karolus de Hessburg decanus, et capitulum ecclesiae herbipolensis ordinant, quod concanonicissuis in posessione perceptionis fructuum praebende suae existentibus qui praesentes dicuntur, h. e., quifecerint residentiam suam per dimidii anni spatium continue juxta consuetudinem in ecclesia herbipo-lensi observatam, si forte ipsos interdum recedere contigerit tali tempore quo denarii, frumentum, velavena dari consueverint, praebendae integre administrandae sunt. D. secunda die Augusti, (c. Sig.)
4. Aug.
Herzog Johann in Bayern bekennt, dass er seinem Kästner Konrad Bauernfeind für Herstellungder Kasten-Rechnung, um ein Pferd, 43 Pfd. 26 h. Regensb. Pfenning schuldig geworden ist, welcheer ihm am nächsten Martinstag bezahlen will. G. zu München vor Oswaldi. (Ex Arrodenio T. 111.f, 595.)
5. Aug.
Peter der Falkenstainer gibt seine Ansprüche an die Veste Rannariegel und waz dazu gehörtauf an den Bischof Johansen zu Passaw. Zeuge : sein Vetter Ulerich der Ekker. G. am sand Os-walz Tag. (c. 2. Sig.)