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1384.
Gamfeld nebst Zugehörung so wie alles dessen, was Kerr Wilhelm von Bebenburg im Dorf und inder Mark zu Eifelstadt hatte, und der Stadt Udenheim gesetzt wird. G. am Donnerstag vor santltylians tag.
7. Juli.
Karolus decanus et capitulum ecclesiae Herbipolensis cum consensu Gerhardi episcopi statuuntquod singulis annis duo canonici capitulares seniores custodi debent adjungi, qui unacum eodem tresclaves ad sigillum capituli infra limites ecclesiae Kathedralis reponendum habeant. D. in vigiliaKiliani. (c. 2 Sig.)
8. Juli.
Die Priorin und der Convent des Predigerklosters zu Kilchperg, Constanzer Bisthums, ver-pflichten sich zur Begehung der Jahrzeit für den Herzog Leupolt zu Oesterreich, welcher ihnen einenllof zu Ergatzingen geeignet hat. G. am Freytag nach Ulreichs Tag.
10. Juli.
Johann von Abensperg, Georg Waldegger Vitztum in Niederbayern, Pilgreim von PuchaimHauptmann zu Salzburg, Ott der Greyff und Michel von Haunsperg entscheiden als Spruchleute hin-sichtlich der Streitigkeiten zwischen den Herzogen von Bayern und dem Erzbischöfe von Salzburg:Der Erzbischof von Salzburg soll zur Entscheidung der Misshellungen welche er mit Härtneyd demaltern Kuchler, dann Chunrat, Härtneyd und Eberhart den Kuchlern wegen Gayling und der Burghutzu Gayling hat, denselben zwischen hie und Weihnachten einen Tag in Salzburg bestimmen; derselbesoll den Kuchlern, wenn sie ihm einen Bürgschaftsbrief von dem Bayzzen geben, alle Briefe einant-worten, laut welchen die Kuchler irgend etwas an den Aestner verpfändet haben; hinsichtlich desObristknmmeramtes des Gotteshauses zu Salzburg, wenn selbes die Herzoge von Bayern vom Erz-bischöfe von Salzburg empfangen, soll letzterer den Tanner an seinen Rechten nicht irren; die Güterzu Reichenhall welche Ebeihart der Kuchler in seine Gewalt gebracht hat, soll derselbe dem Erz-bischöfe unverzüglich ledig lassen, und für die Nutzungen welche er von diesen Gütern gehabt hat,dem erwähnten Erzbischöfe ein Monat lang mit 6 Spiessen dienen; alle andern nicht entschiedenenAnsprüche, und die Artikel, welche der obengenannte Vitztum in Niederbayern und der Hauptmann inSalzburg zu verhören haben, sollen am Sonntag nach kommenden Laurenzen Tage nach Laut der Tai-ding welche der Bischof von Freysing gethan hat, entschieden werden. G. zu Raytenhaslach amSuntag vor Margreten Tag. (c. Sig.)
13. Juli.
Appel Pfaff von Seggendorf bekennt dass der Bischof Friedrich zu Eystet die Burghut bestehendaus 4 Malter Korn, 10 Pfund Heller und 6 Tagwerk Wismat, welche derselbe ihm aus Gnaden gege-ben hat, nach Belieben widerrufen könne. G. an Margreten Tag. (c. S.)
16. Juli.
Herman von Wichsenstein bekennt, dass zwischen ihm und Gerhawsen seiner ehlichen Wirtin,des Ritters Chunrat Tawchers sei. Tochter, geteidingt worden ist, wie folgt: Er soll ihr 1000 Pfd.Heller Landeswerung zu ihren 1000 Pfd. H. vermachen, welche man ihr als Heimsteuer gab, unddiese 2000 Pfd. H. ihr vermachen auf eignen, oder auf verlehenten Gütern, so dass ihr dieselben,