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1384.1. Juli.
V
Ö. Juli.
7. Juli.
Derselbe quittirt seinen gnädigen Herrn, Burggrafen Fridrich zu Nurmberg, über 500 Guidein,welche derselbe Frau Guten von Ladaw sei, seiner ehlichen Hausfrau schuldig war. D. ib. et eod. d.
Nyclo der Apeteker Burger zu Passau schafft mit Einwilligung seiner Hausfrau nach seinemTode in die Klöster Engelcell, S. Nyclo u. Fürstencell in jedes 12 Pf. Pf. zu Jahrtägen; gon die PfarrS. Pauls zu Passau 4 Pfd. Pf. zu dem Bau, und hintz dem Thum gegen sand Stephan zu dem Weichacht Pfd-, woselbst er in dem Chräutzgang vor aller Heiligen Capelle zu liegen begehrt, und fodertdass man über seinem Grab an die Mauer unsers Herrn Crucifix, und etlich ander Bezaichnuss GottesMarter malen, auch einen maribleinen Grabstein auf das Grab über ihn legen soll; darnach schaft er20 Pfund Pfennige zum Ankauf eines Pfundes Purchrechts in die Gusterei zu dem Tum; ferner80 Pfg. ewigen Gelds dass man davon jährlich neues Bettstroh den Armen im Spital bestelle;ferner schaft er eine Kirchfahrt, dass man einen Boten send in padaver Land gen unser Frauen ge-nannt de monte Summono, eine silberne Kette, daraus man einen guten Chelch wirchen und einemarmen Gotteshaus verehren soll; von seiner erern Hausfrau Gewand soll man ihr und ihm ein Romvartund eine Achvart ausrichten ; hundert armen Leuten schaft er weisse Rock, Pettern jetzt Chappelan beidem Spital vermacht er seinen graven Mantel mit der Chürfen ; in die drey Siechchobel bei der Stadt,in die drei Chlosen und in die drei Geschwesterhäuser, in jedes ein halbes Pfund ; gen S. Nielo inder Amüchslin Spital \ Pfd., darnach in die drei Spitale gen sand Johann, sand Gertrauden undgen den heil. Geist, in jegliches 1 Pfd.; seiner Hausfrau Annen 60 Pfd. Pf., sein Chramney puchsenund Arcat in der Apotheken halben etc. G. an Freitag vor sand Ulrichs tag. (c. 2 S.)
Pilgreim Erzbischof zu Salzburg gelobt, folgende hinsichtlich seiner Misshellungen mit denHerzogen Stephan, Fridreich und Johann in Bayern getroffene Uebereinkunft zu halten : Die Stössezwischen Sighart dem Waller und Ulreich dem Wülpp wegen der Probstey zu Berclitersgadcn sollenvom Bischöfe Berthold zu Freysing entschieden werden ; bis zur Ernennung dieses Probates durchletztgenannten Bischof sollen das Gotteshaus und das Landei zu Berchtersgaden , die Klause gegenReichenhall, der Thurm gegen Schelnperg und der Schelnperg dem Bischof Friedreich in Chiemseezur getreuen Pflege eingeantwortet, dann von den Herzogen in Bayern dem Johann von Abensperg dieniederzubrechende Veste Hagenfels und der Dornberg übergeben werden; der Probst welchen derBischof von Freysing ernennen wird, soll geloben, die vom Erzbischöfe von Salzburg so wie von denHerzogen von Bayern hergebrachten Rechte zu beobachten; die Ansprüche, welche die Herzoge vonBayern an den Erzbischof von Salzburg wegen des Prants zu Krayburg gemacht haben, sollen vomBischöfe in Freysing, vom Johann von Abensperg und von Pilgreim von Puchaim des Erzbischofs vonSalzburg Vetter Hauptmann zu Salzburg entschieden werden. Würde der Bischof von Freysing denobenerwähnten Probst bis künftigen Laurenzen Tag nicht ernennen, so soll diese Uebereinkunft un-gültig seyn. G. zu Raytenhaslach des Eritags nach Ulreichs Tag. (c. S.)
Gerichtsbrief des Herzog Primissel zu Teschin als Hofrichters des Königs Wenzeslaus, sitzendzu Gericht in Nürnberg, wodurch Cunrad Zingel in Nutz und Gewer der Vesten Bebenburg und