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1384.
91. Juni.
Albrecht Jostorffer, Landrichter in der Grafschaft Hirzperch erklärt, dass Rüger, weilantRichter zu Ankgeringen, Namens der Gemeinde vor Gericht den Besitz des Wassers bei Chan-ting, genannt die Swarzach, mit dem Rechte behauptet habe. Schirmer: Herzog Stephan, HerzogFriedrich, Herzog Hans, alle Herrn von Bayrn, der Bischof von Eichstädt, Herr Hans von Abensperchund Alle von Abensperch, Herr Ililtpolt vom Stain, Herr Albrecht, Herr Stephan, alle von Wolfstain,Herr Ulrich und Herr Berchtold und Herr Heinrich, die Schenken von Geyrn. Dat. in Erlen, feriatercia ante Johannis Baptiste, (c. S.)
S3. Juni.
Johans Tumprobst und das Capitel des Turns zu Eystet beschliessen, zur Vollbringung des vomseligen Bischöfe Raben angefangenen Werkes und Baues eine Chorherrenpfründe um 220 Pfd. Hellerauf 50 Jahre zu verkaufen. G. an Johanns Abend des Täufers.
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Johanns von Ravensburg Korherr zu dem Tum ze Augsburg, und Kircher der Kapelle des hl.Grabes daselbst verkauft mit Gunst des Domcapitels das Höflin zu Stetzlingen, und eine Hofstatt zuWUllfredshusen Herrn Otten dem Stetzlinger ze Stetzlingen um 29 Pfd. Pfenning. Mitsiegler: Ottvon Sunthaim Domprobst, und Ulrich der Burggraf Domdekan zu Augsburg. D. eod. d. (c. 1 S.)
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Albrecht Vannauwer, sein Bruder und die Ihrigen schwören ihrem gnädigen Herrn BurggrafenFriderichcn zu Nüremberg, Ritter Hansen von Sparneck, z. d. Z. Amtmann zum Hoffe, und allen de-ren Angehörigen Urfehde wegen der Venknüsse, die Hans von Sparneck über ihn verhängte. Mit-siegler: Gerhart Murringer, Nikel Kossensoller sein Schwager, und Hans von Wellentitz sein Vetter.E. eod. d. (c. 4 Sig.)
94. Juni.
König Wenzlaw gebietet den Bürgern zu Nuremberg, was er von der auf kommenden MarteinsTag ihm zu entrichtenden gewöhnlichen Steuer noch nicht angewiesen hat, seinem Hofmeister CunratKreyger zu bezahlen. G. zu Burgleins an Johans Tag des Teufers. (c. Sig.)
96. Juni.
Ulrich von Tunfeit Tumprobst zu Babemberg, gestattet seinen armen Leuten, für einen Lamms-bauch, dergleichen sie von den Seidenhäusern, welche zu dem Plauchoff zu Staffelstein gehören, undin und vor der Stadt liegen, zu geben haben, künftig statt 9 nur 2 Schillinge Heller Landeswerungzu zahlen. G. am Sonntag nach sant Johans Tag zu Sunwenden. (c. Sig.)
1. Juli.
Wilhelm von Bebenburg vergleicht sich auf Vermittlung Herrn Walthers von Hehenried, HerrnHeinrichs Schenk von Geyern und Chunrads von Chirchberg mit dem Burggrafen Friedrich zu Nürn-berg, wornach es bey dem Kaufbrief über verschiedene Realitäten verbleiben soll, den der letzterevon ihm hat; auch sollen ihm die Burggüter zu Rotenburg mit allen Zugehörungen, die ersterer bis-her innegehabt hat, folgen und verbleiben, und zweihundert Gulden Schuldenrest nebst versprochenerErkaufung eines Hengstes erlassen seyn. G. zu Onolzpach am nehsten freytag nach sant Peters undPauls tage. (c. 4 Sig.)