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1382.
87. Marz
Die Gebrüder Stephan und Johann Herzoge von Bayern bestättigen die Freyheiten und altenRechte der Stadt Weilheira. G. zu München am Pfinztag vor dem Palmtag.
89. März
Ulrich von Hohenloch verkauft an die Gebrüder Götz und Albrecht von Vinsterloch seine Ge-richtsbarkeit zu Lutenbach nebst einer Fischweide daselbst vm zweytausend Pfund Heller RotenburgerWehrung mit Vorbehalt des Wiederkaufes. Bürgen : Cuntz von Berlichingen, Zureh von Stetten, Cunzvon Rinawe, Cunz von Ohssenfurt. G. Samstags vor dem Palmetag.
10. April.
Johann Graf von Truhendingen verkauft an den Bischof Lamprecht und das Gotteshaus zu Bam-berg um 15,600 Gulden die Hälfte seiner Rechte an dem Markts Sclieslitz, den Burgen Gich undGügel, insbesondere seine Rechte an den Dörfern, Gülten und Gütern Birgaw, Wysentgich, Kübelstein,Ludbach, Herzogenreut, Hohenelrn, Neudorf, Dyffenelrn, Steynvelt, Eychenhül, Ratstorf, Zechendorf,Roslaub, Pauster, Stadelhoven, Zeckendorf unter Gich, Cremeldorf, Sweystorf, Litzendorf, Strazgich,Boxtorf auf dem Gebirge, an den Reutzehenden zu Kirchensieten, Zaphendorf, Wyndischensleten, undim Keyerloch, Wysentgich vor dem Hayn, Demeldorf, Zeckendorf, Pirkgeich, Puntzendorf, Kötenstorf,Kremeindorf, Kubelstein, Ludbach, Steynfelt, Dyffenelrn, Eychenhül, Roslaub, Klewgaw und Panster,dann seine Rechte an Schameikorn und Haber zu Leubrözz, Boxtorf, Grefenheuslein, Watendorf, Sne-berg, Wazzerlos, Stiibeich, Lesen und Sieten. Mitsiegler: Ott Abt auf dem Münchperg bey Bamberg,Apel der ältere und Cunrad Fuchs Gebrüder, Friedrich von Streipperg und Friedrich von Aufsezz,Ritter. G. am Donrstag nach dem Ostertag. (c. 5 Sig.)
14. April.
Conrad von Segkendorf Aberdar genannt, Landrichter zu Nurenberg, bestätigt dass Conrad vonSegkendorf Hörauff genannt, Clara dessen Ehewirthin , Dorothea des Ernst von Segkendorf HorauffEhewirthin, und Elspet Ludwigs von Eib Ehewirthin ihren Hof zu Teberttendorf, welchen der seligeBurkart von Segkendorf Hörauf genannt inne gehabt hat, an Ulrich Fütrer von Nurenberg und Gerhausseine Ehewirthin verkauft haben. G. am Montag nach der Osterwochen, (c. Sig.)
16. April.
Chunrad des Vesinstorfers Richters zu Scherding Spruchbrief, wornach die Güter des ohneErben verstorbenen jungen Waldekers, Ortolf, in Scherdinger Gericht, nehmlich Einberg, Münskirchen,Rapp und andere Stücke dem Bischof Johann von Passau und dessen Hochstift als erledigt zugespro-chen, die Lehen Ansprüche des Grafens Heinrich von Ortenberch und die Erbansprüche Herrn Georgdes Waldekers, Vizedoms in Niederbayern aber zurückgewiesen werden , weil beyde Prätendentennicht vor Gericht erschienen ; Zeugen : Herr Albrecht der Puchberger zu Winzer, Herr Friedrich derChamerauer zu dem Hartstin, Herr Hanns Gewolf zum Degenberg, Herr Hanns der Rainer, HerrGundacker der Tannberger, Zachreis der Hader, Herr Dankwart der Herlsperger. G. dez Mitichennach dem Suntag als man singt, quasi modo geniti, (c. Sig )
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Conrad von Kirchberg vermacht seinem Herrn dem Burggrafen Friedrich zu Nüremberg 1000Pfund Heller, welche derselbe an dem Lösungsgelde von Uffenheim aufheben soll. D. eod. d.
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