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10 : (Continuationis VI) (1843) 1378 - 1393
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1382.

6. März

Degenhart von Gundelfingen Landrichter zu Graispach ertheilt dem Hainrich von WesterstettenChorherrn zu Eystet, den Bescheid dass das Capitel zu Eystet nicht gegen das Recht handle, wennes die Leute welche es mit Thür und Thor beschliesst, um die rückständigen Gülten und Zinsenpfände. G. am Donnerstag vor Gregorii. (c. Sig.)

12. März.

Die Bürger zu Wirzburg verkaufen mit Einwilligung des Bischofs daselbst 40 Goldgulden jähr-licher Gült auf dem Ungelt zu Wirzburg, an Johann von Nütlingen. Bürgen und Mitsiegler: Nicolausvon Malkoz Thumherr, Nicolaus von Lyhtenberg Cüster zu Hauge, Herman Zentgrefe Chorherr daselbst,dann Sitz Vischelin, Hans vom Lintwurm, und Hans Vischer Goltsmit Bürger zu Wirzburg. G. anGrégorien Tage. (c. 7 S.)

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Der Bürgermeister und der Rath zu Tirschenreut vereinigen sich mit dem Kloster Waldsassenhinsichtlich ihrer bisherigen Misshellungen, und geloben, diesem Kloster für immer unterthänig undgetreu zu verbleiben. Taidinger und Mitsiegler: Graf Hans vom Leukenberge Stadt-Hauptmann, undMarkart der Redwitzer Pfleger zu Eger. D. eod. d. (c. 2 Sig.)

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Conrad von Winsperg gelobt als erwählter Schulmeister des Stiftes Mainz, die Schulmeistereyfestiglich zu handhaben und zu schirmen. Bürgen und Mitsiegler: Engelhard von Winsperg, Hansvon dem Hirzhorn Ritter, Bernhard von Sygen Schulmeister zu Bingen, und Heinrich Domvicar zuMainz. D. eod. d. (c. 2 Sig.)

17. März

Vor Heinrich von Kyndesperg Amtmann zu Bernecke, Albrecht Vortsche von Turnawe Hofmeister,und Johann von Dytersheyra Pfarrer zu Kulmnach verzichtet Alheyd des seligen Ott Smyd Bürgers zuBeyerreut Tochter auf den Zehend zu Lewnnecke, Stocka und Trebgast, welchen ihr Vater vom Burg-grafen Friedrich in Nürnberg zu Lehen gehabt hat. G. zu Beyerreute am Montag nach Mitvasten,(c. 3 Sig.)

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Mert der Vischer Burger zu Gmunden verschreibt nach dem Landesrecht ob der Enns und nachder Stadtrecht zu Gmunden seiner Hausfrau Kathrein Chunrads des Pachaymers Bürgers zu GmundenTochter 60 Pfd. Wiener Pf. auf seinem Hause zu Gmunden zur Morgengabe, und vermacht ihr zurechtem Heuratgut die Uebertheuerung auf dem vorgenannten Hause. D. eod. d.

93. März.

König Wenzlaw bestimmt, dass die von ihm an den Bischof Gerhard zu Wirzburg verpfändetenBürger und Insassen zu Heidingsfeld nicht weiter verpfändet werden können. G. zu Präge des Sun-tags nach Judica, (c. Sig.)

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Herzog Albrecht von Bayern erlässt der Stadt Deggendorf wegen des erlittenen Brandschadens,und um die Stadtmauern und Gräben ausbessern und die Strassen pflastern zu können, auf 10 Jahre! die 100 Pfd. Stadtsteuer. G. zu Straubing eod. d. (Ex Arroden. II, 67.)