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1382.
16. April.
Heinrich der Hawzendorfer von Hawzendorf verkauft seine Feste Ekkenmül mit aller Zugehö-rig an seinen Schwager Vlrich den Ekker zu Ekk. Bürgen: Ritter Heinrich der Zenger vonSchwarzeneck, Ulrich der Lichtenecker zu Egersberg, Dietrich der Sazenhofer zu Sneberg. Geb.Achtag vor St. Gorgentag des hl. Märtyrers, (c. 4 Sig.)
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Walpurch die Satelpogerin, Klosterfrau zu Pulnhofen, verzichtet gegen ihren lieben BruderAlbrecht den Satelpoger vom Liebenstein, welcher sie wegen der väterlichen Erbschaft befriedigt hat,auf alle Ansprüche an den Hof zu Reclital, welcher ihr rechtes väterliches Ekb gewesen ist. Siegl.Frau Anna Abtessin des Gozhauses zu Pullenhoven. D. eod. d. (c. S.)
22. April.
Dietrich von Dachsberg gesessen zu Haymenegg verkauft an Herzog Friedrich von Tegg umdreyhundert Pfund Haller verschiedene Güter zu Prunnen, Solgen, Erkaim, Stolzenhofen, Westenheim,Dachsberg und Frikenhausen. Geb. an sant görgen abent. (c. 3 Sig.)
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Revers des Abts Friedrich zu Kempten über die von Jack den Leber zu Kempten zu der vonihm errichteten St. Leonard Kapelle daselbst im Löffenbach erkauften Jahres Gilten und Zehenten,namentlich dreyer Pfunde Haller auf dem Gut in der Schnait an der Elhegg, zweyer Pfunde Hallerauf dem Gut zu Niwenliusen, eines Pfundes Haller auf dem Gut zu Sheldorf, und zweyer PfundeHaller auf einem andern Gut daselbst und vier Malter Habern, dann vier Pfunde Haller, eines Vier-theils des Zehends auf einem Gut zu Löffen und eines Zehends auf den Hansenried. D. eod. d.
28. April.
Albreeht der Satelpoger vom Liebenstain, verkauft seinen Hof zu Rechdal mit allem Zugehöran die erbaren Leute, Albreeht den Wagär, Lienhart den Schreibär und Gebhart z. z. Wirt an Pülln-hofer Herberg, alle drey Bürger zu Regensburg. Bürgen und Mitsiegler: Her Dietreich der Hofärzu dem Lobenstain, Her Haynreich der Satelpoger vom Liebenstain und Her Hans der Sintzenhoferweillant gesezzen ze Stokchenvels , Her Reichart der Plassenperger, Hofmeister Herzogs Ruprechtdes jüngsten z. z. Richter ze Lengveit. G. des nechsten Montags nach St. Görgen Tag des heiligenMartrers. (c. 5 Sig.)
3. Mai.
Gebhart der Hornpeckh von Hornek genehmiget das Geschäft, das sein Bruder Herr Eglolf derHornpeckli Domdechant zu Freising, macht oder gemacht hat mit aller seiner fahrenden Hab unterdem Siegl seines Oheims Friedrichs des Maezzenhausers zu Taesing, wann er aygenn Insiegels nichtenhat. G. an dez heyligen krautz tag alz ez erfunden ward. (c. Sig )
5. Mai.
Bürgermeister und Rath der Stadt Lindau, Ulrich der Burgawer Pfarrherr daselbst zu St. Ste-phan, Chunrad der Hainzel und Heinrich Stubuff, h. Geist-Spital-Pfleger daselbst, beurkunden die vonWernher Otte, Burger zu Lindau geschehene Stiftung einer täglichen Messe und anderer Andachtenin genanntes Spital mit einem eigenen ven Bürgermeister und Rath, und den Spitalpflegern und demPfarrherrn bei St. Stephan zu präsentirenden Kaplan. G. zu Lxndow an dem nächsten Mantag nachsant Waltpurg tag ze ingenden Maigen. (c, 4 Sig.)