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1378.
14. März.
Karl römischer Kaiser und König zu Belieim befiehlt der Stadt Lyndow, die gewöhnliche demReiche schuldige Steuer, nämlich je für sechzehnthalb Schillinge einen Gulden, auf den nächstensant Merteyns Tag an seinen lieben Oheim Frydrichen Herzogen in Beyern, auszubezahlen. G. zuNuremberg an dem Sonntage, als man singet Reminiscere in der Vasten, (c. S.)
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Graf Heinrich von Werdenberg und sein Sohn Graf Conrad verkaufen um 660 Pf. Haller auWerschaft Wierzburger pfenningen dem Hans Birkenler, Bürger zu Ulm, ihr Gut zu Elchingen, sammtzwei Velder. D. eod. d. (c. 4 S.)
17. März.
Eberhart von Buchenau der ältere und Wetzel vom Stein der ältere bekennen, dass ihnen derBischof Gerhart zu Würzburg das Haus Frankenberg mit Vorbehalt des Wiederkaufes um 4000 Guldenverkauft hat. G. am Gerdruten Tag. (c. Sig) •'
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Die Gebrüder und Kitter Kunrat und Dietrich von Bibra geloben alles treulich zu halten, wasder inserirte Brief (dd. Würzburg 1378 Dinstag nach Gregori 16. März) besagt, gemäss welchemihnen der Bischof Gerhart von Würzburg mit Zustimmung des Dédiants Karl von Hessberg und desKapitels 60)- Pfd. Hallergülte und 42)- Malter Getraidgilt in den Aemtern Miltperg und zu Sal, sowieauf dem Zoll zu Klainenbartdorf um 339 Pfund Haller verkauft, welche sie alle Jahr cinnehmen sollenzu Wulfrichshusen, zu Sal, zu Grossenbartdorf, zu grossen Wencgheym, zu grossen und kleinen Ybe-stat, zu Ysershusen und zu Wythunge; ferner ihnen die Veste zu Wiltperg, sowie die Aemter zuWiltperg und Sal einantwortet, sie innezuhaben und zu niessen bis nach geschehenem Wiederkaufe,die dazu gehörigen Wälder getreulich zu hegen und davon nichts hinzugeben und zu nehmen, ausserwas sie, die Käufer, an Brenn- und Bauholz bedürfen , die Veste Wiltperg getreulich zu bewachenund behüten etc. G. zu Würzburg an der Mittwochen nach Gregorii. (c. 2 Sig.)
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Der kaiserliche llofrichter Gerlach von Ilolienloch bestätigt den Spruchbrief des Landgerichtszu Nürnberg vom 28. Jan. 1378, durch welchen dieses Landgericht jenen des Landgerichts in derGrafschaft Hirschberg vom 11. Jan. 1378 bekräftigt hatte, kraft dessen die Dörfer Ilewingen, Schult-heissendorf und Ewrwach, so wie alle andern Besitzungen und Gerechtsamen des Domcapitels zuEystett in der Grafschaft Hirschberg für frey eigen erklärt werden. G. Mittwoch vor dem SuntagOculi, (c. S.)
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Derselbe bestätigt dem Albrecht von Aufsezz die Urtheile des kaiserlichen Landgerichts zuNürnberg von 1376 und 1377, wodurch demselben Nutz und Gewer auf Schönenfeit, Weyer, Gebers-dorf, Freyenfels, Küngsvelt, Heusei, Aufsezz, Wüstenstein, Neuendorf, Habstal, Meuslitz, Zochenreut,Dresendorf und Rimpach ertheilt wurde. D. ib. eod. d. (c. Sig.)
19. März.
Wenzlaw römischer Kunig widerruft wegen zu grosser Beschwerungen den Zoll, welchen erdem Graten Heinrich zu Henneberg auf ein Neues in den Schlössern Ewssenhausen, Wasung undSleusung bewilligt hatte. G. zu Nuremberg am Freytag vor Oculi.