6
1378.
Bürger zu Werde und Ulrich Kunzelmann Bürger zu Augsburg. G. an dem nechsten Frytag vor demweizzensuntag. (c. 10 Sig.)
7. März
Klara Ulrichs des Pientznauers Wittib und ihre Söhne Oswald und Wernher die Pientznauerverkaufen ihren in Gemundner Pfarre gelegenen Ilof auf dem Pühel an den Pfarrer Fridreich zu Ge-munden um 36 Pfund Pfenning. Siegler: Otto der Pientznauer Vitztum in obern Bayern der Ver-käuferin Vetter, und Ulrich der Pientznauer derselben Sohn. G. an dem weizzen Suntag. (c. 2 Sig.)
8. März
Hans Vetzzer gesessen zu Haydenheim verkauft an seinen Bruder Jakob den Vetzzer ze Uff-husen an der Brentz seine Seide ze Snaitten sammt seinem Antheil an dem Kirchensatz und derVogteidaselbst um 338 Pf. Iläller. Bürger und Mitsiegler: Hans Vetzzer, Ritter ze Berg, Ruff der Vetzzergesessen ze Heidenheim; Eberhart von Lainberg, Vogt ze Giengen, Uainz von Westetten gesessen zuWesthusen. G. an dem nechsten montag nach dem weissen suntag in der Vasten, (c. 4 Sig.)
9. März
Peter von Tunfeit Ritter Amtmann zu Stolberg erkennt, dass Wilhelm Graf zu Kastei auf denHof zu Grozzen Lancheim vor der Feste, welchen der Ritter Eberhart Fuhs von Smalfelt dem KlosterEbrach vermacht hat, keinen rechtlichen Anspruch zu machen habe. Kundschaftsmänner und Mit-siegler: Götz Lamprecht Ritter, Berthold von Ileytingsfelt Edelknecht, Arnolt von Knotstat Ritter undErkenger Zölner von Haiberg. G. am Dinstag nach dem weizzen Suntag. (c. 4 Sig.)
11. März
Karl von nespurg Techant und das Capitel des Stiftes Wirzburg erwählen die Domherren Eber-hart Fuchs, Lupolt von Grumbach, Ott von Ileldrit, Engelhart von Nidek, Gise von der Tanne, Wolframvon Tungdcn, Cunrat von Reinstein, und Heinrich vom Stein, welche zur Tilgung der 200000 Guldenbetragenden Stiftsschulden Mittel ausfindig machen sollen, und ermächtigen dieselben, zu diesem Zweckedes Stiftes Vesten, Gerichte und Güter zu verpfänden. G. am Donerstage vor Reminiscere, (c. Sig 1 )
12. März
)•
Karl von Hesseburg, Dechant, und gesammtes Domkapitel zu Würzburg bestimmen zur Verab-reichung ihres Pfründe-Weins, genannt die Vesperschenke, alle domkapitlischen Nutzungen, Giltenund Zehenten, die ihnen von der Pfarr wegen zu Burgbernheim zustehen, namentlich in Burgbernheim,Boppenbach, Wesech, Suntheim, Westheim, Swebeheim, Hochbuch und zu Bernhaimer-Au. G. amnehsten Fritag nach Invocavit.
Statut des Domkapitels zu Würzburg, wornach die Capitularen, welche nebst dem Oberkellnerdem Domprobst bey Verleihung der Aemter mit Rath beystehen sollen, künftig dergestalt turnweisegewählt werden sollen, dass mit den zwei Aeltesten der Turnus beginne. G. an sant Grégorien tagdez heiligen Babstes. (c. S )
»
Sweiker Tuszel von Saeldenau eignet 3 Häuser zu Vilshofen dem Stift und den Chorherrndaselbst. Mitsiegler: die Ritter Protzge von Wolfenberg, Wilhalm der Mautner von Chatzenperg,Wilhalm von Ratau und der Knecht Stephan der Mautner von Chatzenberg. D. eod. D. (o. 4 Sig.)