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19. März*
Friedrich Herzog von Tekg zu Gericht sitzend anstatt des Kaisers Karl zu Nürnberg beurkun-det, dass auf die Anfrage der Frau Anna Dietzen von Tüngen sei. Tochter, Leupolds von Wolfstainehel. Wirtin, „ob sie Diesem mit Ausnahme ihrer Morgengabe, falls sie ohne Leibserben verführe, allihr Erbe vermachen könne“, dieses von den Rittern bejaht wurde, worauf sie ihrem Wirt all ihr Gutaufgegeben habe. G. Freitags vor dem Suntag Oculi, (c. S.)
SI. IVI ärz
Otto Erzkämmerer und Churfürst und seine Vettern, Stephan, Friedrich und Johan GebrüderHerzoge in Bayern, bestätigen die von ihren Vorfordern dem Deutschorden erwiesene Gnade, dass der-selbe aus dem zum deutschen Ordens-Haus in Nürnberg gehörigen Dorf Obern Eschenbach eine Stadterrichten und dieselbe mit Stein- und Holzwerk, Gräben und andern Gebäuden befestigen möge. G.zu Nürnberg an dem Suntag in der Vasten als man singet Oculi.
S3. März
Karl römischer Kaiser überträgt dem Bischof Lamprecht zu Bamberg die Beschirmung desKlosters zu Langheim. G. zu Nurenberg am Dinstag nach Benedicten Tag. (c. Sig.)
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Derselbe befreyt das Kloster zu Seligenporten auf 4 Jabre von allen Gastungen, Beten und an-dern Beschwernissen. D. ib. et eod. d. (c. Sig.)
24. Mürz.
Derselbe untersagt hinsichtlich des Baues an dem Dorfe Ellingen, welchen er kürzlich erlaubthatte, dem Commentliur des deutschen Hauses daselbst, fürbass ohne sein besonderes Wissen undWollen mauern zu lassen. G. zu Nüremberg an unser Frauen Abend Anunciationis.
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Ulrich der Pfethner gesezzen zu Landsberg entsagt dem Kloster Polling alle Ansprüche aufden Zehend ze Birgen der demselben von dem Wiggaw worden ist. Siegler: Erasm Johanns SchonnLand- und Stadtrichter zu Landsberg. (c. S.) D. eod. d.
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Gerlach von Hohenloeh kaiserlicher Hofrichter bestätigt das Urtheil des Landgerichtes zu Nürn-berg, -wodurch dem Burggrafen Friedrich zu Nürnberg um 100 Mark Goldes Nutz und Gewer aufdie Veste Oppenrod ertheilt wurde. G. zu Nürnberg am Mitwochen vor Letare, (c. Sig.)
26. Mürz.
Vor Hans Wolfskel Tumherr zu Würzburg und Landrichter des Herzogthums zu Franken giebtLutz Decklacher seinen Kröm uff den Greden dem Hans Decklacher und desselben Ehewirthin Kath-rina auf, mit der Bedingung, dass dieselben von diesem Kröm jährlich 60 Pfund Leinöl zu dem ewigenLichte vor dem S. Jörgen Altar im Dome zu Würzburg entrichten sollen. G. am Fritage vor Mitte-fasten. (c. Sig.)
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Derselbe setzt den Cuntz Swartzenberg in Nutz und Gewer aller Güter die Heinrich Marschalkvon Bappenheim der ältere in der Stadt und Mark Ileytingsfelt hat. G. am frytage vor dem SuntagLetare, (c. Sig.)