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1370.
zu Wilzburg von der durch die zum Reiche gehörige Geburschaft in Wettelsheim gemachtenVorladung ledig und los. G. am Fritage vor des heilgen Crutzes Tag. (c. S.)
17. Sept.
Karl römischer Kaiser und König zu Beheim trifft hinsichtlich der Misshellungen zwischendem Erzbischof Gerlach zu Mainz und dem Bischof Albrecht zu Würzburg folgende Entschei-dung : dieselben sollen gute Freunde seyn, alle Berichtigungen, welche Herzog Ruprecht und derBurggraf zu Nürnberg zwischen ihnen gemacht haben halten, und den durch Angriffe aufSchlösser oder Dörfer zugefügten Schaden einander widerkehren; der Erzbischof von Mainz sollbey seiner kurfürstlichen Freyheit bleiben, wonach desselben Burgmannen und Untersassen vorkein fremdes Gericht geladen werden können ; dem Kloster Schönthal soll man seine Schaafewiedergeben oder bezahlen, und soll die Gebote abthun die man über dieses Klosters Gütergethan hat. Die Vollziehung dieser Punkte soll nach dem Ausspruche des von Wertheim ge-schehen, welcher auch bey neuerdings sich ergebenden Misshellungen Uebermann seyn soll. G.zu Heitingsfelt an Lamprechts Tag. (c. S.)
20. Sept.
Herman Abt und der Convent zu Bilhilthusen bekennen dass ihnen der Bischof Albrechtzu Würzburg seinen Hof zu Münerstat und seinen Theil des Geheges daselbst mit Vorbehaltder Wiederlösung innerhalb 5 Jahren um 200 Pfund Heller verpfändet hat. G. am fritag nachLamprechts Tag. (c. S.)
22. Sept.
Friedrich Herzog von Teck bekennt aus Auftrag des Kaisers Karl Kundschaft eingeholt zuhaben dass das von Pertolt von Höhstet an das Kloster Kaisheim verkaufte Wismat nicht Le-hen, sondern aus altem Herkommen rechtes eigen sey. G. zu Nuremberg an sant Mauricij tage.
24. Sept.
Karl römischer Kaiser befreyt die Leute welchen vom Kloster Ebrach die dahin gehöri-gen Höfe verliehen werden, eben so wie genanntes Kloster, von allen weltlichen Gerichten, Bür-den und Beschwerungen. G. zu Nuremberg am Dinstag vor Michels Tag.
27. Sept.
Ditz von Tungeden Ritter bewilligt seinem Oheim dem Ditrich von Hohenberg den Wie-derkauf des Dorfes Fustat welches er von demselben um 1 200 Pfund Heller gekauft hat. Mit-siegler: Andres und Fritz von Tungeden des obigen Söhne. G. am fritage vor MichahelsTag. (c. 3 S.)
28. Sept.
Eberhart Seytzer, Friedrich Schrötel , und die sämmtlichen Vicarien auf dem Tum ze Ey-stetten bekennen dass Marquard von Rudensheym, Chorherr des genannten Stifts, einen ewigenJahrtag zu Heil aller Fürsten von Bayern gestiftet habe, und dass diesen um St. Gallentag undin 30 Tagen nacheinander auf allen Altären und Kapellen eine Seelmess gehalten werden solle,dass endlich ein jeglicher von ihnen besondere Gedächtniss haben solle vom ersten KaiserLudwig und seinen beiden Gemahlinnen Beatrix und Margaretha und allen ihren Erben so-wohl lebenden als todten, Hrn. Ludwig Marggrafen von Brandenburg und allen Herren von