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9 : (Continuationis V) (1841) 1360 - 1377
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15"0.

1. Oct.

4. Oct.

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Bayern, sowohl Fürsten als Fürstinnen, sie seyen todt oder lebendig. G. an sant Michahelsabent. (c. S.)

Heinrich Voyt von Gera bekennt von dem Burggrafen von Nürnberg 1100 Pfund Hallerals Schadenersatz für die demselben in Bayern geleisteten Dienste erhalten zu haben. G. andem nehsten Dinstage nach sant Michelstag. (c. S.)

Eberhart Graf von Katzenelinbogen, des Römischen Kaisers Karl Hofrichter, giebt demAbt und Convente ze Kaishein auf Vorzeigen zweier kaiserlicher Gnaden- und Bestätigungs-briefe durch Bruder Geben, Oberkolner ze Kaishein, an öffentlichem Gerichte zu Nürnberg einenUrtheilbrief, dass zufolge dieser kaiserlicher Freyheiten und Gnaden über des genannten Klos-ters Leute, die inderthalb der Etten vnd der Maure doselbeu wonen, wegen Todtschlag, Wun-den, Pümeln, Diebstahl etc. nur der Abt und das Convent des Klosters zu richten haben soll,bey einer Pen von Hundert pfunt lotiges Goldes. G. an Frytag nach sand Michels tag.

Desselben Gerichtsbrief, gemäss welchem der Abt und das Convent des Klosters ze Keis-hein und alle ihre Nachkommen beliben sullen , in künfftig Zit, bi allen den güten vnd rech-ten, die si habent in der Vorstat ze Swebischen Werde vnd in der Pfarr ze Berg, in allen deneren, fryheiten, rehten, vnd guter gewonheit, als si die biz her mit güter gewonheit gebrahthaben. D. eod. d.

Urtheisbrief des Hofgerichts zu Nürnberg dass gemäss zweyer vorgezeigter kaiserlicherBriefe, der Kaiser das Kloster Keishein, dessen Leute und Güter, Rechte, Freyheiten und Gna-den in seineji und des heiligen Reichs Schirm genomen hat; dass keine weltliche Person das-selbe an seinen Leiben, Leuten und Gütern betrüben soll, noch Iteinerley twangsal, Schatzungoder Stivr an vordem oder von in nemen soll ; dass der Abt und das Convent volle Machtund Gewalt haben ihre Leute selbst zu richten, und dass diese von ihrem Gerichte vor keinanderes ausser die keyserlichen geladen werden sollen; dass der Abt um alle Sache, Gut, Be-sitzung, Hindersezxen, Bauleute und Inwohner nur vor dem Römischen Kaiser oder König, odervor dem Hofrichter eines kaiserlichen Hofes zu Recht stehen solle; dass- frühere von irgendeinem Richter wider kaiserliches Verbieten gegen den Abt und das Convent gegebene Urtheilekeine Kraft und Macht haben sollen, dass endlich Niemand des Closters Güter oder Leute pfän-den, vahen oder leidigen soll, ehe er seine Sache im kaiserlichen Hofe vor dem Kaiser oderdessen Hofrichter erfordert habe, alles bey Vermeidung einer Strafe von Hundert Pfunt Löti-ges goldes. D. eod. d. (c. S.)

Hofgerichtsbrief, laut welchem bestätigt wird dass Kaiser Karl Allen verbietet des Abtes,Convents und des Klosters ze Keishein Dbrffern, Swaigen, Münch-Höfen, Mairhöfen, und an-dern Hofbesitzungen und Gütern irgend eine Samnunge, Leger, getwanck oder leidunge zuthun ; dass er demselben Kloster die Gnade gethan hat, dass es von seinem Getraide und allen

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