15Óg.
Neuerworbene Güter sollen gleichfalls zur Theilung kommen. Stürbe Johan ohne Söhne, fallenseine Güter alle auf Grafen Günther und dessen Söhne. Kommen sie miteinander zu Theile,sollen Graf Johan und dessen Söhne Grafen Günther und dessen Söhne nicht oebersezzin, daron sie irre Herschaft moechten Erbelos werden. Johan soll kein vffslag hoeher machen hin-der seinen Vetter denne uf sechs Marg. Bei der Theilung soll an den Schulden Graf Johann2 Pfening, Günther 1 Pfening bezalen, ebenso bei den Schulden herein Johan 2 Pfen., Günther
1 Pfen. einnemen. An fahrender Habe nimmt Johan zwei Theile, Günther einen. Stirbt Jo-han ohne Söhne soll sein Bruder Segehard lebenslänglich an den Theil treten der ersterm vonGünther anfallen möchte. Stirbt Burchard ohne Söhne, soll sein Vetter Gerhard Bischof zuNuenburg lebenslänglich an seine Stad treten. Johan und Burchard sollen gegenseitig ihrerSöhne Vormünder sein; stürben beide mit Hinterlassung von Söhnen, sind Vormünder JohansBrüder: Gerhard Bischof zu Nuenburg und Graf Segehard. Als Getreuenhänder für diesenFall wählen sie: Thiczele von Wiczzeleybin zu Mollistorf, Ritter, Thiczele von Wiczzeleybinzue Woelffez, Otten von Gruezsin von Watstorf, und Dtten von Gruezsin zu Aldindorf. Obir-luete sollen seyn: beider Brüder Gerhard Bischof zu Nuenburg, -Grave Günther des Ordins zuPruezsin, Grave Segehard Thumherre zu Meydeburg, Grave Albrecht des Ordins zu Pruzsin.G. an den nesten Dunrstage vor aller Manne Fastnacht, (c. S.)
14. Febr.
Karl, Römischer Keiser gibt Vlrichen Lantgrafen czum Lutenberge ganzen Gewalt dass eran und auf dem Lantgerichte czu Rotemburg echten möge, als des auch vor Lantgraf Johan,sein Bruder, Macht gehabt hat. G. czu Luck an sant Valentin tage.
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Derselbe empfiehlt sein Amt der Stat czu Rotemburg dem edéln Vlrich Lantgrafen czumLutenberge, als es der edle Johan dessen Bruder vor innegehabt, und gebietet dem Bürger-meister, dem Rate und den Burgern der egenanten Stat, demselben in allen Sachen des Ampteszu gewarten. D. ib. et eod. d.
1 8. Febr.
Stephan der jüngere Herzog in Bayern bekennt Zachereis dem Hadrer 100 Pfund Pfen-ning schuldig zu seyn, und verspricht die Zahlung bis kommenden Jörgen Tag. G. zu Lantz-hut an dem weizzen Suntag.
2 6. Febr.
Friderich Grafe zu Kastei, Jjantrichter zu Nürenberg, beurkundet dass Fritz Smugenhofevon Nürenberg die Veste Jochsperg und was dazu gehört Herrn Hansen von Segkendorf gege-ben habe. G. mit Urtail unter des Lantgrihts Insigel am Montag nach Reminiscere, (c. S.)
i7. Febr.
Ludwig Bischof zu Bamberg eignet mit Einwilligung des Capitels die ihm von Conrad vonSlüzzelberg zugefallenen, und von dem Kloster zu Slüzzelau um 200 Pfund Heller gelösten Gü-ter zu Wysendorf und Wey r prehtstorf, und einen Hof zu Otelstorf dem genannten Kloster mitder Bedingung, dass selbes einen Jahrtag für erwähnten Conrad von Slüzzelberg und Leuthartseine Ehewirthin begehe. G. am Dienstag nach Matheis Tag. (c. 2 S.)