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5. Febr.
Cunrat von Hervelstat, Anna seine Ehewirthin, Wilhelm von Hervelstat, Kristin seine Ehe-wirthin, und Peter von Herfelstat, welchen Bischof Albrecht zu Würzburg erlaubt hat ihrenBurgstal und Wall im Dorfe Hein burglich zu bauen, geben diesen Burgstal dem Bischof Al-brecht auf, und empfangen denselben wieder zu Lehen. G. am Montag nach Lichtmess, (c. i S.)
<5. Febr.
Stephan der Elter und Albrecht, Gebrüder, Stephan der junger, Fridrich und Johans Ge-brueder, des vorgenanten Stephans des Eltern Sun, Hertzoge inBayrn, bekennen dass sie in denMishellungen und Kriegen um die Grafschaft 'ze Tyrol und das Land an der Etsch, das Intalund das Gepürg und was gen Tyrol gehört, mit Albrechten und Leupolden Gebrüdern, Herzo-gen ze Oesterreich versünnet, und hinder Fridreichen Burggraven in Niernberch und Graf Ul-reich von Schaunberch gegangen sind, die sie miteinander auf ain ganzes Ende zwischen hinneund den nächsten künftigen Sand Jacobs tag berichten sollen. G. ze Reichenhall an sand Doro-thee Tag der heyligen Junchfrawen.
8. Febr.
Hans Grave von Svvarczburg, Herr zu Luechtinburg vereinigt sich mit seinem Vetter Gra-ven Günther, Herrn zu Swarczburg also, dass seine Herrschaften: das Haus zu Luechtinburg,die Städte Kaie, Rode, Kranchfelt,- llmene halb, das Haus Ostirberg, die Stadt Theymer halb,mit denen seines Vetters, nämlich mit Swarczburg dem Hause und der Stadt Koengizse einDing sein sollen, als ungesunder Bruder auf Gewinn und auf Verlust. Wollen sie nicht beieinander bleiben, sollen sie die vorgenannten Güter in drei gleiche Theile theilen, davon einTheil dem Grafen Günther oder dessen Söhnen, zwei Theile dem Grafen Johan oder dessenSöhnen zufallen. W T ill Günther theilen und hat nicht Söhne, soll er den Theil kysen wel-chen er will, hätte er aber Söhne, sollen beide Partheyen miteinander um die Koer mit dreigleichen Woerfeln werfen, und wer die meisten Augen woerfe , der soelde die erstin Koer ky-sen, verloere Günther die erstin Koer, sollen sie anderweit werfen um die andern zwei Theile,wer dann die Koer gewuenne, der soelde die Koer behalten und kysen welchen Theil er wolde.
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