197
13Ó8.20. Marl.
Otto der Zenger von Schwarzenek versichert für die ihm von Hrn. Eglof von Eglofsheimverkauften Lehenschaften ein jahrlanges Einstandsrecht. G. Montag vor sand Benedicten Tag. (c. S.)
21. Mart.
Der Bürgermeister und Rath zu Eger bestätigen dass Wolfhart bey dem Tor die ihmvon seinem Oheim Nielas dem Swayger Bürger zu Regenspurg vermachten 6o Pfund Hallervon Stephan Ingolsteter und Chunrat Rausmar Bürgern zu Regenspurg erhalten hat. G. amEritage nach Mittervasten. (c. S.)
26. Mart.
Die Gebrüder Friedrich und die beiden Heinrich Hegenger erkennen die Schlichtung ihrerZwistigkeiten mit dem Gotteshause zu Eichstädt an und geloben sich friedlich gegen dasselbezu verhalten, es sei denn dass nach schiedsrichterlichem Ausspruche des Schenken Ott vonReichenegg, Probsts zu Herriden, Ulrichs des Truchsesses, Domherrn zu Eichstädt, und des Mar-schalls Heinrich von Pappenheim, ihrem Herrn, Heinrich von Absperg, ein Recht von einemBischoffe vorenthalten werde. G. am Sonntag nach Mittefasten, (c. S.)
31. Mart.
Hans von Freiberg Bürger zu Prag bekennt für Friedrich, Balthasar, und Wilhelm Mark-grafen zu Meissen vom Burggrafen Friedrich zu Nürnberg 1 000 Schock grosser Prager Münzeerhalten zu haben. G. am Freitag vor dem Palmtag. (c. S.)
n
Karl, Römischer Keyser, bekennt für sich und seinen Sohn Wentzeslawe, Kunig zu Be-heirn, um solche Ordenung und Buntnuzz, die sie mit den Steten Nürnberg, Rotenburg, Wins-heim und Weizzenburg getan haben, dass sie zehn Städte und den edeln Borschen von Rysen-burg, Hauptman in Beyrn, als Schiedsrichter aufgestellt haben, wenn Jemand an Landen, Leu-ten und Guten beschedigt würde. G. zu Prag eod. d.
1. April.
Graf Heinrich von Ortenberg und Agnes Gräfin zu Ortenberg bekennen dass ihnen das Ca-pitel zu Passau um ihre Ansprüche an den Zehenden zu Grauendorf zwen Dreyling und einFuder Osterweins, und ein Lagel Rainvals gegeben habe. G. am plumosterabent. (c. S.)
12. April.
Stephan Hertzog in Bayern verschreibt seinem Sun Stephan die Vest vnd Stadt Lantzspergfür simptzig pfunt regenspurger die derselbe auf sein haizzen Ulrich dem Liechtenekker , vndvier hundert Guidein die er seinem Diener Hainrich dem Trugsäzz gegeben hat, samt an-dern gelt daz er vor dar auf hat. G. zu München an Mittwochen nach dem heiligen Oster-tag. (c. S. 1.)
11. April.
Derselbe vermacht seinem Sohn Stephan ein Darlehen von vierthalb tausend Pfund münch-ner Pfeninge auf seinem grossen Zoll zu Wasserburg. G. des nächsten Samstags nach demhl. Tag zu Ostern.
21. April.
Die Herzoge und Gebrüder Albrecht und Leupold von Oestereich legen den Streit zwi-