Druckschrift 
9 : (Continuationis V) (1841) 1360 - 1377
Entstehung
Seite
196
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13Ö8.

6. Mart.

6 . Mart.

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7. Mart.

15. Mart.

Perhtold von Hoppingen verschreibt und vermacht seiner Ehewirthin Eisbet als Heimsteuerund Widerlegung drey tausend Pfund Haller auf drey Höfe zu Hard und eine Hub daselbst,auf den Rugelhof, auf einen Hof zu Prünse, auf eine Mül und vier Sölden daselbst, auf denNaterberg und auf eine Mül zu Dibelfurt, zu Hoppingen auf das Gericht, die Täfern, den Flur,die Hirtschaft und auf zwölf Sölden, zu Hiusheim auf das Gericht, die Täfern, die Badstube,die Hirtschaft, auf eine Sölde, drey Gärten auf dem Anger hinter dem Dorf, auf die Haid, aufden Lintberg und auf den Schalenberg, was alles eigen ist, dann tausend Pfund Haller auf denHof zu Hasenpuhel, auf den Krazhof und auf den Hof zu Hiusheim Wintpizzing genannt, wel-che Güter von der Herrschaft von Oetingen Lehen sind. Mitsiegler und Zeugen: Graf Lud-wig von Oetingen der Elter und Graf Ludwig der Jünger, Ulrich der Marschalk von Obern-dorf, Ramung von Mayngen, Albrecht der Rintzmul, Sifrid und Piudolf von Pfalheim. G. ahttag nach dem wizzen suntag.

Stephan der Elter, Stephan , Fridrich vnd Johans Gebrüder Hertzoge in Bayern erlaubennach Rat Seyfrides des Torringers, Wilhalms des Mäzzenhausers, Görgen des Waldekkers vndErhartz des Möringers dem Rat vnd den Burgern der Stat zu Reichenhall, wegen des in demKrieg gen den Hertzogen von Oesterreich vnd gen dem Byschof von Salzburg erlittenen Scha-dens, von der Scheiben zwen haller pfening an dem nidern Tör zu Reichenhall zu nehmen.G. des nächsten Montags nach dem Suntag in der Vasten alsz man singet Reminiscere, (c. 3 S.)

Bopp von Helmstad, gesessen zu Steynach, bekennt dass ihm Herr Gerlach Ertzhischof zuMentze Richartzhusen, andirsyt Negkers gelegen, und die Künigslude gesessen an der Elsentzevff und nyder zu der syten als der Briichrein gelegen ist, vür vierhundert und tzwencxig gudercleyner Guldin (laut Brief: geben zu Aschaffenburg off den Mantag nach dem suntage als mansinget Reminiscere) versetzt habe, und er diese Phantschaft dem egenanten Herrn von Mentzezu losen geben solle. G. an der stat, off dag und Jare als vorgeschriben stet. (c. S.)

Ulreich der Obermüllner in Ehmaringer Pfarr bekennt dass ihm der Abt Ulreich zu Rot, wel-chem «r als eigner Man entfahren und Bürger zu München geworden ist, um füiifthalb PfundPfenning gestattet hat die nächsten 3 Jahre zu bleiben wo er will, aber nicht mehr Bürger zuMünchen zu heissen, und verpflichtet sich nach Verlauf dieser Zeit sich dahin zu begeben,wohin es genannter Abt verlangen wird. Siegler: Hainreich der Schreiber an dem GrabenBürger zu München. Taidinger und Zeugen: Ludweick Puebinger, Ulreich Pötschner, undChunrat Pleyem, Bürger zu München. G. des Eritags vor Grégorien Tag. (c. S.) M. B. II, 27.

Härtneid der Elter von Kucliel Pfleger zu Tittmaning giebt die ihm vom Herzog Rudolfvon Oesterreich verpfändete Veste zu Tetelhaim dem Erzbischof Pilgreim in Salzburg zur Wie-derlösung um 1700 Pfund Pfenning. Mitsiegler: Hainreich von Neytperg Hauptmann zu Salz-

burg, und Ulreich der Wispekch Pfleger zu Mühldorf. G. am Mitichen nach Gregorii Tag. (c. S.)