Druckschrift 
9 : (Continuationis V) (1841) 1360 - 1377
Entstehung
Seite
76
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1 3Ó3.

Träger, gegen eine Abgabe von Í Pfd. Haller verliehen. Siegler: der Abbt von Thierhaupten,Chunrat der Stumpf Yon Piihel. G. am Lichtme.stag. (c. 2 S.)

2. Febr.

Johann von Hausen Amtmann zu Weissenburg bekennt, dass ihm Kaiser Karl mit Briefenund auch mit dem Munde unter Augen geheissen hat das Kloster Wilzburg bey seinen Ge-wohnheiten und Freyheiten zu belassen. D. eod. d. (c. S.)

6. Febr.

Johann Burggraf zu Meidburg und Graf zu Hardegg kaiserlicher Hofrichter ertheilt Ma-thias Richen Bürger -zu Regenspurg einen Schutzbrief hinsichtlich alles desjenigen was derselbemit dem Rechten erlangt und erklagt hat. G. an Dorothea Tag.

11. Febr.

Karl römischer Kaiser bestätigt dem Kloster Waldsassen die Freyheit dass man dasselbevor kein weltlich Gericht noch Landschranne laden soll. G. zu Auerbach am Samstag nachDorothee.

12. Febr.

Der Bischoff Albrecht von .Würzburg und sein Capitel verkaufen an Gottfried von ¿yneck,Dommherrn zu Würzburg und Probst, zum Neuen Münster und seine Erben sechshundert Pfundjährlicher Hällergült von den Gütern zu Karlstadt, womit die Amtsverwaltung daselbst in Burgund Stadt wie auf die Nutzniessung des Waldes für den Brennholzbedarf damit verbunden sind,um 6000 Pfund Häller. Das Capitel behält sich den Rückauf für dieselbe Summe vor. G. amSontag vor Valentin, (c. S.)

14. Febr.

Johann Abt und der Convent zu Kaishaim bekennen von Hainrich dem Wilibrand vonParchstain Commenthur im deutschen Hause zu Regenspurg 100 Gulden erhalten zu haben, wo-für sie den Jahrtag für dessen seligen Brüder Ulrich Wilibrand von Parchstain begehen sollen.G. an Valentins Tag. (c. S.)

Karl römischer Kaiser erlaubt dem Probst und Convent zu Berchtersgaden über schedlichund untetig Leute zu richten. G. zu Lauffen eod. d. (c. S.)

17. Febr.

Chunrat von Livpräthing(?) und Chunrat der Wydman von Tunzling verkaufen ihr Gutzu Stumphart, das gehaissen ist der Ainhausen, Margret der Märsingerinn zu Sallhaupp um17 Pfd. und 6o Rgsb, Pfg. Siegler: Ulrich von Abensperg der ältere. G. Pfintztags vor demWeissen Suntag. (c. S.)

2!. Febr.

Ulrich Schenk, Ritter zu Reichenek, bekennt dass er Karl, dem Kaiser und König zuBeheim, seinen Bau zu Reichenek, 2j Tagwerk Wismat unter der Veste Reichenegk, 2 Hubenin dem Dorfe zu See um 200 Pfd. Haller verkauft, und dass er diese Güter wieder zurücker-halten habe zu einem Burglehen, das er verdienen soll zu Rottenberg, wo er auf Geheiss desKönigs oder dessen Burggrafen mit zwey Pferden' und einem Knecht zu erscheinen habe. Sieg-