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5 (1891) Schrift über die Seele, Organon
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läßt, wohl aber alles zusammen, indem alles zusammen mit dem erstensich deckt. Für v nun ist L Ursache des Also muß ^ weiter sicherstrecken als Ik, sonst wäre die Frage, warum 8 vielmehr Ursachesein soll als L? Wenn nun ^ allem L zukommt, so wird es EineuBegriff geben, welcher alles in bi Begriffene zusanuneufaßt und von Uverschieden ist. Denn wie kann mau sonst sagen, daß allem, welchembi zukommt, zukommt, und nicht allem, welchem L,, bi zukommt?Warum sollte nicht etwas Ursache sein, wie ^ allem I) zukommt? Aberes wird wohl auch das in ffi Begriffene eine Einheit bilden? Wirmüssen dicß erwägen und es soll dies; 0 sein. So ist es also möglich,daß es sür ebendasselbe mehrere Ursachen gibt, aber nicht für solches,was der Art nach identisch ist; wie z. B. sür die Langlebigkeit bei denVierfüßlern das, daß sie keine Galle haben, bei den Vögeln das, daßsic trocken sind oder etwas dergleichen"). Wenn mau aber nicht sofortzum Untheilbaren^) fortschreitct und nicht bloß Einen, sondern mehrereMittelbcgriffe hat, so sind auch die Ursachen mehrere.

Achtzehntes Kapitel.

Welcher von mehreren Mcktelbcgrifsen als Ursache anznsehcn sei.

Es ist die Frage, welcher von beiden Mittelbegriffen sür die Ein-zelndinge als Ursache anznsehcn ist, ob der dem allgemeinen Ersten oderder dem Einzelnen näher stehende? Es ist klar, daß derjenige Ursacheist, welcher dem, für welches er Ursache ist, am nächsten steht. Dieser istdie Ursache davon, daß das Erste unter dem Allgemeinen begriffenist, also 0 ist Ursache dafür, daß U dem v znkommt. Daß also ^

>) a. Was keine Galle hat, v, ist langlebig tk,Jeder Vierfüßler v hat keine Galle,

Jeder Vierfüßler ist langlebig,d. Jedes trockene Thier 6 ist langlebig L,Jeder Vogel L ist ein trockenes Thier,Jeder Vogel ist langlebig.

2) Der Art nach Identischen.

ch Der Nntsrbcgrifs unter dem Oberbegriff.