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Lebens sei, dies; aber sei die Zahl, welche sich selber bewege; man mußncmlich ohne weiteres postuliren, das; die Seele begrifflich eine Zahlsei, welche sich selber bewegt, als etwas damit Identisches. Dennwenn -4 dem L folgt und iö dem 6, so heißt das nicht, daß ^ derBegriff von 6 sei, sondern man kann es nur von demselben anssagen.Und wenn 4. begrifflich U ist, so wird es doch nicht von dem ganzenU ausgesagt. Denn man kann ja den Begriff Thier von dem BegriffMensch aussagen, sofern es wahr ist, daß durchaus der Begriff Menschin dem Begriff Thier ist, wie auch jeder Mensch ein Thier ist, aberdeßwegen sind die beiden Begriffe nicht Eins. Wenn man es nnnnicht in dieser Weise auffaßt, so wird sich nicht der Schluß ergeben,daß 4, dem 6 zukommt als sein Begriff und sein Wesen. Faßt manes aber so, so hat man zum voraus angenommen, daß das, was dem6 zukommt, sein Begriff sei, nemlich U. Also hat mau nicht bewiesen,denn man hat angenommen, was zu beweisen war.
Fünftes Kapitel.
Die Einthcilung gibt noch keine Definition.
Aber auch der Weg durch die Eintheilung gibt keinen Schluß,wie dieß in der Nachweisung der Figuren dargelegt worden ist 3-Denn es ist in keinem Fall nothwendig, daß die Sache so oder so ist,wenn das und das 2) ist, sondern es ist wie bei der Induktion, welcheauch nicht beweist. Denn den Schlußsatz braucht man nicht erst zu er-fragen und seine Giltigkeit hängt nicht von einem Zugeben ab, viel-mehr er ist nothwendig, wenn die Prämissen sind, auch wenn derAntwortende es nicht zugibt. Ist der Mensch ein lebendes Wesen oderein unbelebtes? Nun nimmt man an, ein lebendes Wesen, dieß istaber kein Schluß. Ferner: ist jedes Thier auf dem Land oder imWasser lebend? man nimmt an, auf dem Lande lebend. Und daß derMensch ein auf dem Lande lebendes Thier ist, wobei man zwei Begriffezusammennimmt, ist nicht nothwendig nach dem Gesagten, sondern mannimmt auch dieses an. Es macht dabei keinen Unterschied, ob man bei
*) xr. I. 31.
2) Die Glieder der Eintheilung.